Familie 1 © by Luke Elljot

Gewohnheit, Sitte und Brauch sind häufig stärker als die Wahrheit.

Voltaire

Wieder war die Diskussion – Was ist Familie. Ich habe meine eigenen Gedanke dazu.

Immer wieder stelle ich fest das, Männer oder Frauen, die die gleichen Impulse, die gleichen Hoffnungen oder Sehnsüchte haben wie ich, häufig in keinem verwandtschaftlichem Verhältnis zu mir stehen.

Und immer wieder bekomme ich deswegen ein schlechtes Gewissen. Warum nur?

Es ist eine zwangsläufige gesellschaftliche Unsitte Väter, Mütter, Brüder und Schwestern räumlich nicht nur einfach zusammenleben zu lassen, sondern dies auch als einzig wirklich harmonische Lebensgrundlage anzusehen. Wie oft schon, hat diese Sitte unabsehbaren Schaden gebracht.

Denn wie soll ich glücklich leben, wenn ich nicht unter gleichgesinnten lebe?

Niemand kann so glücklich leben, es sei denn er lebt mit Menschen, die die gleiche gedankliche Ausrichtung haben, die die gleiche Aspiration oder Hoffnungen, die gleichen Impulse. Und das ist eben nicht immer, die Familien.

Folgt man meinen Artikeln „Bausteine des Lebens – © by Luke Elljot“, sind wir uns alle näher, als es uns bewusst ist.

Blutsverwandtschaft bringt dies nicht immer zwangsläufig mit sich.

Ein Handwerker gezwungen unter Gelehrten oder Philosophen zu leben ohne einen Menschen seines Schlages? Würde dieser Mensch auf Dauer unglücklich und unter Umständen sogar krank? Oder anders herum? Dann gilt das gleiche Prinzip.

Viele aber befinden sich in genau dieser oder in ähnlichen Situationen.

Und aufgrund der gesellschaftlichen Zwänge, suchen diese dann die ausschließliche Schuld bei sich selber. Mir jedenfalls erging es so. Ich dachte das etwas mit mir nicht stimmt. Dieses „nicht stimmen“ verfolgt mich schon mein ganzes Leben lang, ohne sich je ganz zu verflüchtigen. Beeinflusste mein Leben, meine Gedanken. Das habe ich selber am eigenem Leib erfahren. Und so viele Jahre, ohne es zu bemerken. Oder den Fehler der in diesem Denken steckt zu erkennen. Es war eben meine Schuld!

Als Kinder leben wir in der gleichen Gedanken- und Gefühlssphäre wie unsere Spielkameraden. Aus diesen Sphären des Kindlichen, wachsen, berauschen wir uns, erblühen wir. Wir leben in der Atmosphäre des kindlichen. Werden wir über einen längeren Zeitraum davon getrennt, verwelken wir wie eine Pflanze ohne Wasser und Licht.

In der Atmosphäre der spirituellen Gemeinschaft der Kindheit empfangen und erhalten wir von unseren Kameraden ein spielerisches Gedanken-kennenlernen.

Dieser Rausch reiner Klarheit, aus dieser Kinder- und Jugendzeit geboren, geht anscheinend verloren, weil wir neuer Gedanken bedürfen und zunehmend einer

neuen, einer anderen Ordnung angehören

Der oder Die mit dem wir uns in Gegenseitigem Geben mit diesen neuen Geisteselementen verbinden können. Dieser neuen Klarheit, ist unser wirklicher Verwandter.

Deswegen fühlen sich viele ihren Berufskollegen mehr verbunden und zu Hause als in ihren Familien.

Durch die zwangsweise gesellschaftlich-moralische Verbindung zu unserer Blutsverwandtschaft, ist jede freie Geistigkeit, oder Gedankenordnung oft unmöglich.

Keine Kraft ist größer als die, eines gleichmäßigen Gedankenstroms. Das ist auch hier so. Was aber wenn dieser Gedankenstrom in der Familie nicht zustande kommt? Das Resultat sind oft bis in das tiefste innere zerstrittene Familien, die sich doch eigentlich lieben müssten.

Aber müssten ist der Liebe fremd! Die Liebe wendet sich, wohin sie will. Findet sie sich nicht in der Familie, ist das niemandes Schuld. Niemand ist ohne Liebe. Sie findet sich nur nicht. Das sind meine Gedanken dazu, oder zumindest ein Teil davon.

Es gibt noch viel zu diesem Thema zu sagen und dies ist nur eine Sicht, eine Facette der Betrachtung der Dinge.

Was bleibt ist die Frage nach dem was…… Was ist Familie?

Danke für die Aufmerksamkeit!

Alles Gute, Gesundheit, Frieden und Harmonie.

Luke Elljot

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Über Luke Elljot - Autor

Bei Beginn des Blogs 2015 war ich um jetzt genau zu sein 53. Ich möchte so über meine persönlichen guten Erfahrungen auf dem Gebiet der Gedankenkraft informieren. Inclusive den natürlichen Rückschlägen. Dazu habe ich auch ein Buch geschrieben: Lutz Jacobs, Gesundheit und Spiritualität. ISBN: 978-3 8442-3669-9 erhältlich beim epubli Verlag. http://www.epubli.de
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4 Antworten zu Familie 1 © by Luke Elljot

  1. relaxedlive schreibt:

    Wir alle sind von klein auf konditioniert, müssen in ein bestimmtes Schema passen.
    Es liegt an uns SELBST sich mit den richtigen Menschen zu umgeben. Dass dies eine herausfordernde Aufgabe ist habe ich auch festgestellt.
    Lange unterlag ich dem Irrglauben, die kommen alle auf MICH ZU….
    Das Beispiel mit dem Handwerker und den Gelehrten/Intellektuellen finde ich sehr passend.
    Kennst übrigens das Buch „Ich denke zu viel – wie wir das Chaos im Kopf bändigen können“ von Christel Petitcollin?
    Da geht es um mentale Hocheffizienz, Hochsensibilität … Menschen (etwa 15-30% der Bevölkerung) die eine dominante rechte Gehirnhälfte haben und überdurchschnittlich wahrnehmen und oft mit äußeren Reizen oft überfordert sind, zu viel denken und grübeln.
    Mental Hocheffiziente auf der einen Seite, Norm-Denker auf der anderen Seite.
    Ein GENIALES Buch, denke da findest Du dich auch wieder, Luke.

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    • Nein kenne ich noch nicht, aber danke, hört sich interessant an. Ja der Gruppengeist beeinflusst uns alle. Zeigt die Geschichte und zeigt die Gegenwart. Den einen mehr, den anderen weniger. Im Kleinen wie im Großen. Und nicht immer ist es schlecht. Ich wollte die Familie damit nicht schlecht reden, nur alles in einen anderen Blickwinkel rücken. Für die die zweifeln neue Denkansätze geben. Denn ich habe sehr lange damit zu tun gehabt und es hat mein Leben nicht erleichtert. Bitte entschuldige, aber ich stelle mir in diesem Zusammenhang dann immer die Frage: Was ist Effizienz in diesem Zusammenhang. Ich denke immer die goldene Mitte. Letztendlich muss das aber jeder für sich selber wissen! Also dann, alles liebe und Gute. Luke.

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      • relaxedlive schreibt:

        Es ist wohl eine Lebensaufgabe die eigene Mitte zu finden.
        Zumindest für jene die das Gefühl haben nicht in ihrer Mitte zu sein, den anderen fällt es eh nicht auf …

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      • Es ist immer scher von außen zu beurteilen, wo der einzelne jeweils seine Mitte hat. Nicht selten wirbeln Menschen, die in ihrer Mitte leben, außen sehr viel Staub auf, Woraus dann geschlossen wird, das der/diejenige sich nicht in ihrer Mitte befindet. …… schwieriges Thema…. LG Luke

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