Gabriel 19- Die Reise geht weiter 3 © by Luke Elljot

Sag ich doch!“ sagte Gabriel. „Nie im Leben bin ich …so…etwas. So ein Wesen. Schau mich an, ich bin ich. Mehr nicht.

„Aber wie kann man so etwas vergessen?“ sagte ich zu Samuel gewandt.

„Nun, anscheinend bekommen auch unsterbliche Gotteswesen mal eine Lebenskrise.“ „Und wer bist du dann?“

„Ich bin ein Cherub. Ein Diener der Engel. Und wir sind fast so alt wie diese. Mächtig in euren Maßstäben, , aber nicht so mächtig wie diese. Aber hier, auf Erden, sind die Unterschiede gering. Nur die Engel sprechen für den Vater und durch ihn. Das ist uns verwehrt.“

„Man oh man!“

War das möglich? War es möglich das alles die Wahrheit war? Keine Parabel oder Metapher oder was auch immer? Das alles was in der Bibel stand genauso geschah?

Herr! Stefan! Er ist hier! Wir müssen weg, sofort!“

Dann mal los!“ Hörte ich Gabriel noch sagen, dann wurde es schwarz um mich herum.

Als ich wieder zu Sinnen kam, von erwachen möchte ich überhaupt nicht reden, befanden wir uns in einer riesigen Höhle. Es war warm und die Höhle war trocken. Gabriel und Samuel lagen links und rechts neben mir und schliefen den Schlaf der Gerechten. Eine kleine Weile beobachtete ich sie. Dann stand ich auf und ging mich ein bisschen umsehen. Wurde langsam zu einer Gewohnheit. Schließlich kam ich zu dem Höhleneingang und ging nach draußen. Alles was bis jetzt geschehen war wurde durch den Anblick , der sich mir jetzt bot, übertroffen.

Ich stand unter einem dunkelgrünen Himmel mit zwei Monden!

In der Ferne kreisten mächtige geflügelte Wesen um eine Bergspitze und stießen langgezogene klagende Schreie aus. Die Ebene dazwischen war trocken und steinig. Weit und breit war keine Spur von irgendwelcher Zivilisation zu sehen. Wenn es hier überhaupt Menschen gab?

Dieses mal hatte ich keine Tunika an, sondern derbe Lederklamotten. Was bei dieser rauen Natur auch sicher besser war. Aber, was jetzt?

Schön nicht war.“ sagte Samuel, der zusammen mit Gabriel nach draußen kam. Wo hast du uns hingebracht?“ Wollte dieser wissen.

Keine Ahnung. Ich dachte einfach Weg! Am besten weit weg! Und nun sind wir hier! Weit weg.“

Wo auch immer ich war. Ich war nicht mehr auf der Erde.

Damit stellten sich mir ein paar Fragen. Zunächst. Wo war ich jetzt und wie konnte ich hier wieder wegkommen? Und….. was jetzt? Samuel! Du hast uns hierher gebracht, ich will wieder weg!“ sagte ich. Jeder mag sich in dieser Situation etwas anderes fragen! Aber vielleicht sollte ich mir für die nächste Zeit überhaupt keine Fragen mehr stellen.

Zusammen standen wir vor der Höhle und sahen dabei zu wie die blaue Sonne aufging und der Himmel sich in ein Hellgrün veränderte. Wenn man so etwas mochte, dann war es wunderschön. Aber wenigstens war ich nicht alleine. Da standen wir und ich wartete auf meine Antwort, als ein neues dieser riesigen geflügelten Wesen über uns hinwegflog. Es war ein solch mächtiges geflügeltes Geschöpf das es die Sonne verdunkelte. Atemberaubend.

Ein so riesengroßes, das ich so etwas wie Bäume darauf erkennen konnte, die dort wuchsen. Andere. eigentlich ebenfalls große Wesen seiner Art, aber im Vergleich winzig klein drehten dort ihre Kreise. Magisch langsam schwebte es vollkommen geräuschlos über uns hinweg. Nach einer halben Ewigkeit wie es schien, war es vorüber. Dieses Riesenvieh war eine geflügelte Mischung zwischen einem Blauwal und einem Komodowaran. Auch die kleineren sahen so aus. Aber dennoch unterschieden sie sich voneinander so das keines dem anderen ähnelte.

Als ich dabei zusah wie das Wesen langsam am Horizont verschwand, den es vollkommen ausfüllte, viel mir noch etwas auf. Einige der Sterne bewegten sich gegeneinander. Ich machte die beiden anderen darauf aufmerksam und wir stellten fest das es beileibe nicht alles Sterne waren. Bei genauerem hinsehen erkannten wir das es weitere noch größere dieser geflügelten Riesen waren die in einem größeren Radius kreisten.

Welcher der feststehenden hellen Punkte wohl die Erde war?

Wenn ich das irgend jemandem erzähle, das glaubt mir kein Mensch! Die halten mich doch für verrückt!“ sagte ich. Nein sicher nicht.“ antwortete Gabriel. Dann erzähl es doch keinem!“ schnodderte Samuel.

In diesem Moment begannen es zu singen. Niemals habe ich mächtigere und tiefere Töne vernommen. Sie durchdrangen alle meine einzelnen Körperzellen und brachten sie zum schwingen. Die magischsten Momente meines Lebens. Als es fertig war und ein normales Gespräch wieder möglich, sagte ich zu Gabriel. Möglich das wir ihren Gesang auch einfach nicht mehr hören konnten. Wo sind wir? Und was sind das für Tiere?“

Stefan ich kann es dir nicht sagen. Samuel hat versucht uns so weit weg wie möglich von ihm weg zu bringen. Und es scheint das es Samuel auch gelungen ist.“

Kann er uns denn auch wieder zrück bringen? Und wer ist von Ihm?“

Im Moment noch nicht. Diese Flucht hat ihn sehr viel kraft gekostet und er muss sich erst wieder erholen.“ antwortete er, meinen zweiten Teil der Frage ignorierend.

Wo ist er eigentlich, gerade war er doch noch da?“

Er ruht sich aus. Also, ich schlage vor wir sehen uns erst einmal um. Wenn Samuel wieder bei Kräften ist sehen wir weiter.“ Gesagt, getan. Wir gingen von der Höhle weg den sanften Hügel runter in die weite Ebene.

Ob es hier wohl Menschen gibt?“ Bis dahin sah ich keinerlei Anzeichen für irgendeine Zivilisation. „Wir wollen uns nicht zu weit von der Höhle entfernen. Gabriel! Da hinten!“

In der Ferne sah ich einen kleinen Steinhaufen, der fein säuberlich aufgehäuft nicht natürlichen Ursprungs sein konnte. Da hatte sich jemand sehr viel Mühe gemacht, kleine runde Steine aufeinander zu legen. Als wir dort ankamen, sahen wir ein paar Meter entfernt den nächsten Haufen, und von dort konnten wir dann den nächsten entdecken.

Das ist schon etwas merkwürdig, oder?“ In der Tat, das ist es. Was das wohl zu bedeuten hat?“

Jetzt vielen uns immer mehr dieser Steinhaufen auf, die sich wie an einer unsichtbaren Leine gezogen in weiten Bögen bis weit in die Ebene fortsetzten. Lass uns zurückgehen!“

Was mich wunderte war, warum wir diese nicht schon früher entdeckten. Es schien, als ob sie eigens für unsere Augen dort deponiert worden wurden. Gabriel drehte sich um und wollte zurückgehen als er abrupt stehen blieb.

Äähh, Stefan?

Danke für die Aufmerksamkeit!

Alles Gute, Gesundheit, Frieden und Harmonie.

Luke Elljot

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Über Luke Elljot - Autor

Bei Beginn des Blogs 2015 war ich um jetzt genau zu sein 53. Ich möchte so über meine persönlichen guten Erfahrungen auf dem Gebiet der Gedankenkraft informieren. Inclusive den natürlichen Rückschlägen. Dazu habe ich auch ein Buch geschrieben: Lutz Jacobs, Gesundheit und Spiritualität. ISBN: 978-3 8442-3669-9 erhältlich beim epubli Verlag. http://www.epubli.de
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