Beten © by Luke Elljot

Heute möchte ich einen kleinen Ausschnitt aus meinem aktuellen Buch an dem ich schreibe vorstellen. Bin deswegen auch schon mit einem Verlag in Kontakt.

Drückt mir die Daumen! Ich habe den Text etwas modifiziert um ihn hier passender zu gestalten.

Ich will dich lehren zu beten.“

Das war in der tat für mich sehr irritierend zu hören. Ich sollte hier beten lernen? Was gab es da zu lernen was mir die katholischen Priester nicht schon gesagt hätten?

Wir leben in einer sehr aufgewühlten Welt.“ fuhr sie fort. „ Und das einzige was den Menschen zu allen Zeiten Halt gab und gibt ist der Glaube. Die Frage ist nur was glaubt der Mensch. Hast du einen Glauben mein Junge? Und keine Sorge. Bei einer solchen Frage gibt es keine richtige oder falsche Antwort.“

Ja Mutter. Ich habe einen Glauben.“ Dann nachdem sie keine Anstalten machte etwas zu erwidern, fügte ich noch hinzu. „Ich bin mir nur noch nicht sicher an wen ich glauben soll. Das ist alles sehr verwirrend.“

Oooh ja. An wen. Oder woran. Denn nicht jeder Glaube ist befreiend. Aber es spricht sehr für dich, vor allem in deinem Alter, das du dir darüber Gedanken machst. Es gibt viele Götter an die man Glauben kann. Der wohl schrecklichste ist der Mammon. Denn er entfremdet uns dem wahren Leben am meisten.“

Geld?“ sagte ich glücklich etwas verstanden zu haben. Den kannte ich aus der Kirche.

Ja Geld, wenn man so will.“ sagte Mutter sichtlich erfreut das ich verstand wovon sie redete.

Deswegen habe ich auch immer wieder in kirchlichen Heimen geschaut, bis ich dich glücklicher weise fand. Dort wird den Kindern zumindest etwas darüber beigebracht. Wenn auch sehr einseitig. Du sollst wissen das Glaube mir sehr wichtig ist. Ich habe vor jeder Form von freiem Glauben Respekt! Wenn er ehrlich und aufrichtig ist und niemandem schadet! Und ich will dir auch sagen, das ich dich zu nichts zwingen werde. Aber du sollst mich verstehen. Deswegen ich will dich lehren richtig zu beten und dir das nötige Wissen darüber vermitteln. Ich werde dir heute dazu einiges erzählen. Aber du kannst jederzeit weitere Fragen stellen. Ich denke viele davon werden erst aufkommen, wenn du in Ruhe darüber nachgedacht hast, was ich dir jetzt sage.

Dieses unterwürfige auf die Knie fallen und irgendwelche vom Menschen verfasste und vorgegebene Ferse runter zu leiern ist kein beten, das ist betteln. Beten ist keine Sache der Worte. Es geschieht durch das Herz und das Herz kennt keine Worte, Das Herz kennt Gott, Harmonie und Gefühl. Es ist direkt mit ihm verbunden. Es bettelt nicht, es spricht aufrecht zu ihm. Von Angesicht zu Angesicht. Und rechtes beten, bedeutet rechten, aufrechten Glauben der von innen kommt. Dazu braucht man keine Prachtbauten und keine goldenen Gefäße. Verstehst du diesen Unterschied.“

Ich glaube schon Mutter.“ Denn ich sprach selber auch lieber draußen in der Natur zu ihm, als in diesen dunklen Kirchen. Und ich hatte vor diesem Kreuz an dem dieser blutende Mann hing immer verstörendere Angst und ich hasste dieses knien.

Was ich aus ihrem Mund zu hörte war bestenfalls verstörend, machte mir aber keine Angst. Ich war zwar zutiefst erschrocken, das sie das Tun der Kirche derart anzweifelte, aber im Grunde genommen sprach sie aus meinem Herzen.

Ich selber mochte diese Kirche nicht. Nur traute ich mich nicht es, so wie sie, laut zu sagen

Dieses jammervolle betteln das viele vollziehen, vorzugsweise immer dann wenn es der oder demjenigen schlecht ergeht, hat jedenfalls nichts mit beten zu tun. Wer erst dann den Glauben entdeckt wenn es ihm schlecht geht und ansonsten sein ganzes Leben keinerlei Gedanken daran verschwendet, soll also betteln. Wer um etwas bettelt glaubt nicht Johannes. Wer aber glaubt bettelt nicht. Verstehst du das? Wer glaubt bettelt nicht. Er weiß es! Wer glaubt hat Gewissheit alles zu erhalten, was er benötigt. Denn der Geist weiß was wir benötigen. Dann bittet man auch nicht, sondern man ist dankbar für das was man hat, was ist, was man braucht. Für den Geist bedarf es keiner Worte.

Wir alle sind ein Teil des Großen Ganzen. Gott ist in uns, deswegen müssen wir nicht betteln. Wir haben ein Erbrecht auf Erfüllung! Wir sind seine Kinder.“ Wenn das der Dekan hören würde!! dachte ich.

Haltung! Innere Haltung ist es um die es geht!“

Wir reden aufrichtig mit ihm. Aufrecht, von Angesicht zu Angesicht. Den Kopf nicht demütig zum Boden geneigt.

Ebenso wie der Tropfen des Meeres nicht gleich dem Meer ist, enthält er aber doch alles was das Meer auch enthält. Aber das Meer ist unendlich viel Größer.

So sind wir seine Kinder. Alles ist in uns. Aber wir sind nicht Er!

Das zu erkennen ist Demut. Es gibt einen Unterschied zwischen Demut und Demütig! All das werde ich dich lehren!

Haltung, Johannes. Haltung! Innere und äußere Haltung. Das ist einer der Gründe warum du jetzt hier bist. Denn ich habe diese Haltung in dir gesehen.“

Ertragt Leid mit Stärke, denn darin überragt ihr Gott.

Er steht außerhalb des Erduldens der Übel, ihr aber steht darüber“

-das Glaubensbekenntnis der Templer-

es gibt keinen Grund Gottesfürchtig zu sein. Furcht, ist immer der falsche Weg. Die Furcht kommt von den Menschen und sie dient nur dem Zweck der Beschränkung und um andere zu kontrollieren. Warum sollte Gott seiner eigenen Schöpfung, seinen Kindern das fürchten lehren? Er ist Schöpfung, er ist Überfluss Harmonie, Liebe. Furcht ist einzig den Menschen zu eigen. Und der nutzt sie zu seinen Zwecken.“

Danke für die Aufmerksamkeit!

Alles Gute, Gesundheit, Frieden und Harmonie.

Luke Elljot

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Über Luke Elljot - Autor

Bei Beginn des Blogs 2015 war ich um jetzt genau zu sein 53. Ich möchte so über meine persönlichen guten Erfahrungen auf dem Gebiet der Gedankenkraft informieren. Inclusive den natürlichen Rückschlägen. Dazu habe ich auch ein Buch geschrieben: Lutz Jacobs, Gesundheit und Spiritualität. ISBN: 978-3 8442-3669-9 erhältlich beim epubli Verlag. http://www.epubli.de
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9 Antworten zu Beten © by Luke Elljot

  1. relaxedlive schreibt:

    Hey Luke.
    Finde ich cool, dass Du ein neues Buch schreibst.
    Hier geht´s um SelfPublishing …. https://www.bod.de/

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  2. relaxedlive schreibt:

    Apropos Beten, Luke.
    Wir hatten gestern in Ö. ja NR-Wahl – auch hier wurde die Tendenz bestätigt die sich in Europa mittlerweile durchsetzt….Mitte/Rechts …wir können da wohl beten, dass es nicht wieder um einiges kälter wird in unserer Gesellschaft …
    Digitalisierung, Automatisierung, Maschinen statt Menschen, materielles statt zwischenmenschliches, schneller, höher, stärker und egoistischer ….der Mensch, das Menschliche tritt immer mehr in den Hintergrund …
    Wir müssen acht geben, dass wir nicht selbst alle zu „Maschinen“ werden, die nur mehr automatisiert handeln und das Denken komplett verlernen …

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    • Das ist eben das Credo der modernen Wirtschaftsökonomen. Wenn jeder an sich denkt, ist an jeden gedacht. Viele haben dies, für sich leidlich genutzt. Andereseits, sollte man gewisse Tendenzen nicht mit all zu viel Aufmerksamkeit aufwerten. Ganz ehrlich. Ich bin da recht entspannt. Zu weit links, wie in den letzten Jahren, tut auch nicht gut. Denn wenn alle nach links rutschen, muss alles andere ja zwangsläufig rechts sein. Hat aber alles nichts mit meinem Buch zu tun. Liebe Grüße.

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  3. gkazakou schreibt:

    Ich hoffe, es klappt mit einem Verlag.Den Text habe ich wiedererkannt, du hast ihn schon früher veröffentlicht, nicht wahr?

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    • Stimmt! Hab nachgesehen! Ist mir glatt entgangen! Tschuldigung. Ist aber noch verbessert, Finde ich zumindest! Ich habe einfach zu Ende gebracht, was ich im Blog begonnen habe. Danke, ich hoffe auch das es klappt. Aber wir werden sehen.

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      • gkazakou schreibt:

        Warum entschuldigst du dich ? Zweimal hält besser als einmal. Ich erinnere mich sehr gut an den gesamten Handlungsverlauf, an die Art, wie du erzählst, gefiel mir sehr gut. Vielleicht solltest du aber den Text jemandem zum Gegenlesen geben, damit orthographische Fehler ausgemerzt werden. Das macht einen besseren Eindruck bei Verlagen.

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      • Stimmt. Ich habe den Text selber schon sehr oft überarbeitet. Aber erst, nachdem ich ihn fertig, bzw. zu Ende geschrieben habe. Erst wenn ich damit zufrieden bin, werde ich ihn überprüfen lassen. Alles liebe dir.

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  4. Ich bin es noch einmal. Danke für dein Lob.

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