© Gedichte Rudi Riemann – Bunt erzählt 14 # Lasst uns helfen. Bitte rebloggen oder teilen – danke

In dieser Serie gibt es jetzt jedes mal diesen oder einen ähnlichen Text. Am Ende aber immer ein Gedicht von meinem Onkel.

Hallo ihr Lieben!

Mein Onkel Rudi ist schon lange Tod. Er war ein schwerst behinderter Heimatdichter, weswegen die Gedichte auch öfter von seinem Engers am Rhein handeln. So wie heute. Er wurde nicht sehr bekannt. Es war halt noch eine andere Zeit.

Die Sprache und das Versmaß sind aus den 30ern. Ich finde es sehr bezaubernd.

Immer wieder wünschte er sich mit seinem alten Rollstuhl hinausgeschoben zu werden. Dort stand er Stundenlang und genoß was er sah! In jungen Jahren verdiente er sein Geld als Kirchenmaler. Konnte sehr gut zeichnen und kam im damaligen Deutschland ziemlich herum.

Eine Verletzung am Fuß, die ihm, so vermuten wir , eine schwere Sepsis und eine Schwerstbehinderung einbrachte, beendete sein normales Leben. Die Medizin damals, war eben noch nicht so weit.

Er konnte sich danach kaum mehr bewegen und kaum sprechen war ein schwerster Pflegefall. Geboren 1917 kam er in den 1930er Jahren in ein Pflegeheim in Engers am Rhein, wo er nach über 40 Jahren auch verstarb.Er würde dieses Jahr am 9. Juli 100 Jahre alt. Alle Gedichte hat er verfasst, als er schon behindert war.

Es gab in diesem Pflegeheim nur eine Schwester die ihn verstand. In unendlich langen Gesprächen musste sie ihm die Gedichte Wort für Wort entlocken. Er war ein großes Vorbild für viele Menschen. . Wegen seiner fröhlichen Art und vor allem oder gerade wegen der Texte.

So entstanden zwei kleine Büchlein mit seinen etwa 100 Gedichten an denen ich die Rechte habe. Beide liegen mir wieder vor.

Wenn ich sie jetzt hier veröffentliche in Verbindung mit meinem Aufruf, dann nicht um meinetwillen. Ich will davon in keinster weise profitieren. Ich habe alles was ich brauche.

Mit Hilfe dieser Gedichte will ich nun der Lebenshilfe in Stadthagen – Schaumburg Lippe helfen und damit behinderten Menschen. Dort habe ich hochseriöse Kontakte, unter anderem zu einen Notar. Ich selber hatte ja nun viel Glück mit meinem Schlaganfall und will etwas davon weitergeben. Der mögliche Erlös dieser Gedichte soll , z.B. über eine Stiftung, so eingesetzt werden und schwerst Behinderten Menschen zugeführt werden. Leider habe ich bis jetzt keinerlei Sponsoren gefunden die z.B. eine Erstauflage finanzieren würden. Ich suche Sponsoren und bitte um Hilfe. Wer meinen Blog liest weiß ja das ich selber vollkommen pleite bin. Ich bin für alle Vorschläge offen. Warum ich diesen Weg wähle?

Ich übergebe dies dem Großen und Ganzen So wird sich das was richtig ist finden und ergeben.

Wenn sich nichts ergibt, hoffe ich euch mit diesen Gedichten zu erfreuen.

Ab sofort werde ich unter © Rudi Rieman – Bunt erzählt wenn möglich jeden Montag ein Gedicht von ihm hier in diesem Blog veröffentlichen. Ich denke Onkel Rudi würde sich darüber freuen. Den vorgefassten Text immer vorweg, damit alle Bescheid wissen.

Alles weiter geschieht dann in Absprache.

Alles liebe Euch!

LutzS. Jacobs

© Rudi Rieman – Bunt erzählt

„Das Schloß erzählt

Du schaust mich an, fragst dich verwundert,

wie alt mag dieses Schloß wohl sein?

Ich bin im siebzehnten Jahrhundert,

erstanden hier ganz nah am Rhein.

Ein Kurfürst war es einst gewesen,

der mich mit Kunst erbauen ließ.

Der Engers für mich außerlesen,

von Walderdorff der Kurfürst der Kurfürst hieß.

Ich denk´ verträumt an ferne Tage.

Hör´noch des Jagdhorn Klang.

War Zeuge mancher Festgelage,

hör noch der Schiffer trauter Sang.

Die alte Zeit, sie ward vertrieben,

vorüber rauschte Jahr für Jahr.

Doch einsam bin ich nicht geblieben,

Von Wechsel voll mein Dasein war.

Einst war ich Schule für Kadetten,

so mancher wurd zum Mann gedrillt.

Nichts ist geblieben, konnt´ nichts retten,

von diesem glanzvoll schönen Bild.

Dann nach des ersten Weltkrieg Morden,

nach Zwietracht, Hass und Völkerstreit,

als in mir hausten fremde Horden,

begann die erste Einsamkeit.

So manches Jahr ging still verloren.

Ich stand verlassen hier am Rhein.

Da ward ich plötzlich auserkoren,

für kranke Menschen Heim zu sein.

Der zweite Weltkrieg dann entbrannte,

er brachte mit sich Blut und Not.

Als Lazarett man mich gut kannte,

das vielen, vielen Hilfe bot.

Auch dieser Blutrausch ging zu Ende,

doch weiter ging der Zeiten Lauf.

Es ruhten kurz nur meine Hände,

da nahm ich wieder Kranke auf.

Der Zeiten Bilder sich verschieben,

hab viel geseh´n sah dies und das.

Das alte Schloß bin ich geblieben,

nur dien ich heut´der Caritas.

Ich hab dir lieber Freund gegeben,

nur einen kurzen Überblick.

Nach einem schicksalsreichen Leben,

blieb ich als Heinrich-Haus zurück.

© Rudi Rieman

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Über Luke Elljot - Autor

Bei Beginn des Blogs 2015 war ich um jetzt genau zu sein 53. Ich möchte so über meine persönlichen guten Erfahrungen auf dem Gebiet der Gedankenkraft informieren. Inclusive den natürlichen Rückschlägen. Dazu habe ich auch ein Buch geschrieben: Lutz Jacobs, Gesundheit und Spiritualität. ISBN: 978-3 8442-3669-9 erhältlich beim epubli Verlag. http://www.epubli.de
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4 Antworten zu © Gedichte Rudi Riemann – Bunt erzählt 14 # Lasst uns helfen. Bitte rebloggen oder teilen – danke

  1. gkazakou schreibt:

    das Gedicht ist sehr schön, auch dein Vorhaben, zu dem ich leider nichts beitragen kann als meine guten Wünsche. Liebe Grüße

    Gefällt 1 Person

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