15 Gabriel – Die Reise beginnt 1© by Luke Elljot

Wie ihr sicher bemerkt habt schreibe ich seltener. Dieses mal bin ich mir nicht sicher was gut und was nicht gut, oder harmonisch oder nicht ist. Ich habe wieder Arbeit, die mir auch sehr viel Spaß macht. Mein Leben bekam dadurch wieder mehr Struktur. Arbeiten mit Menschen erfüllt mich eben doch sehr, gibt mir Kraft. Finde aber dadurch auch seltener Zeit zum schreiben, was mir ebenfalls unheimlich viel Spaß macht. Ich hoffe ihr seit mir deswegen nicht böse. Ich will auch die anderen Projekte wieder weiter beleben. Nur eben in einem anderem Tempo. Also weiter geht es.

Du weist also nicht wer du bist? Abgesehen davon das diese fliegende Putte sagt das du der Erzengel Gabriel bist! Klar! Wer auch sonst? Und du sollst die Welt retten oder so was.“

Nein, nicht genau zumindest. Und ja, so in etwa. Aber lass ihn das mit der Putte nicht hören!“In meinem Kopf spukte die ganze Zeit in flammenden Buchstaben nur eine Frage herum.

Was ist ein Samuel.“ Hätte mir gestern jemand erzählt das mir so etwas passieren würde und vor allem das ich so darauf reagieren würde, hatte ich es nicht geglaubt.

Wer ist Samuel?“

Er hilft mir hier zurecht zu kommen.“

Ist er dein Diener oder so?

Nein, nein eher ein guter alter Freund.“

Aber wie ist das alles möglich, wer seit ihr und wer ist ER? WAS ist ER?“

In dieser Welt haben alle Dinge eine Ursache und eine Wirkung, einen Pol und einen Gegenpol, ein Plus und ein Minus, eine Aktion und eine Reaktion. Und so weiter und so weiter. Und das Gegenstück zu dem wofür ich stehe ist der ER, das Böse oder wie du ihn auch immer nennen willst. Sagt Samuel!“

Sagt Samuel!“ „Ja!“

Na das ist ja mal ein Ding.“ sagte ich noch, dann wurde ich, was mir noch heute peinlich ist, zum dritten mal ohnmächtig.

Aber wie gesagt, ich bin kein Held.

Das erste woran ich mich dann wieder erinnere ist das mir die warme Sonne ins Gesicht schien. Ich lag auf dem Rücken und ein warmer Wind strich über mich hinweg. Etwas weiter weg hörte ich Stimmen, aber ich verstand nicht was gesagt würde. Auf allem was ich war nahm lag etwas das ich heute als einen trüben Hall bezeichnen würde.

Sonne? Wind? Die mächtigen, Kräfte der Natur wirkten auch hier.

Langsam, ganz langsam öffnete ich die Augen und blinzelte. Was ich sah erstaunte mich sehr, aber ich wagte es nicht, mehr als meinen Kopf zu bewegen. Über mir erstrahlte ein grenzenloser blauer Himmel. Egal wo ich mich befand, ich war eindeutig nicht mehr in meiner Küche, was mich merkwürdiger weise weniger entsetzte als ich dachte. Aber wo war ich?

Starr und unbeweglich lag ich da und wartete. Was sollte ich tun. Eine ganze Zeit passierte nichts. Stimmen, Wind, Sonne und ich mit meinen Gedanken. Irgendwann kam ich zu dem Entschluss, oder der Erkenntnis, dass es so nicht weiter gehen konnte. Es musst irgend etwas passieren. Nachdem ich einige male tief durchgeatmet hatte beschloss ich, mich leicht und langsam aufzurichten. Zunächst stützte ich mich auf den rechten Unterarm den Stimmen zugewandt. Etwa zwanzig Meter weit weg sah ich ein Lagerfeuer um das einige Leute in eine Diskussion vertieft herumsaßen.

Die ganze Zeit über als ich mich dort befand, wiederholte ich in Gedanken gebetsmühlenartig; Bloß nicht wach werden! Bloß nicht wach werden! Bloß nicht wach werden! Bloß nicht wach werden! Denn ich hatte Angst das ich mich dann immer noch hier befände.

Um mich herum sah ich eine weite Graslandschaft die sich so weit meine Augen reichten in sanften Wellen erstreckte. Nur unterbrochen von gelegentlichen riesigen wie zufällig verstreuten Felsbrocken und großen alten Laubbäumen.

>Das musste ein Traum sein, aber wer denkt schon in einem Traum daran das er sich in einem Traum befindet. Und außerdem habe ich noch nie so real geträumt.<

Wo bin ich?“ sagte ich laut. „Wo verdammt noch mal bin ich?“ Auf die Idee wann bin ich zu fragen, kam ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

In unmittelbarer Nähe befand sich anscheinend niemand. Langsam setzte ich mich vollends auf um mich besser umsehen und orientieren zu können. Einige Meter hinter mir stand ein großes Zelt aus groben Leinen und einem Gestänge aus Holz. Es sah den Zelten nicht unähnlich wie man sie von den Indianern kannte, aber doch irgendwie anders. Flacher. Eher schon ein Iglu, wie diese Zelte in diesen Historienfilmen.

Ich schloss wieder die Augen und sagte laut und deutlich.

Wach auf, jetzt.“

Dann öffnete ich wieder die Augen, aber es hatte sich nichts geändert. Ich stand auf und ging wegen Ermangelung an Alternativen zu dem Zelt. Das schien mir die geringste Gefahr zu bedeuten. Der Eingang war offen. Die Zeltplane wehte nur leicht hin und her. Ich nahm all meinen Mut zusammen und rief zwei drei mal laut Hallo, bekam aber keine Antwort. Ein Blick in das innere zeigte das es leer war. Ich sah eine einfache Feuerstelle um die allerlei Utensilien lagen die man an so einer Feuerstelle sicher gut brauchen konnte. Das das Zelt war oben offen so das der Rauch abziehen konnte.

Wo bin ich hier gelandet? Wo war meine Wohnung geblieben? Das ist kein Traum, das ist ein Alptraum. Es gab zwei einfache Schlafplätze. Überall lagen Felle und standen Gefäße die offensichtlich von Hand aus Ton gefertigt waren. Ich hatte so etwas doch schon einmal gesehen. Zu meiner Schulzeit besuchten wir einmal ein Freilichtmuseum. Dort standen auch solche Zelte die zu den Nomadenvölkern früherer Zeiten gehörten, aber, wie kam das ganze Zeug hierher. Sicher hatte sich jemand einen Scherz erlaubt und mich…. Nein, das ging nicht.

Aber was war das dann hier?

Ich ging wieder nach draußen und sah mich um, konnte aber nichts finden was mir weiterhalf. Dann sah ich an mir selber herunter.

Ich trug eine Tunika und einfache Ledersandalen, die bis zum Knie hoch geschnürt waren. Wo waren meine Sachen?

WAS WAR HIER LOS?

Danke für die Aufmerksamkeit! © by Luke Elljot

Alles Gute, Gesundheit, Frieden und Harmonie.

Luke Elljot

Advertisements

Über Luke Elljot - Autor

Bei Beginn des Blogs 2015 war ich um jetzt genau zu sein 53. Ich möchte so über meine persönlichen guten Erfahrungen auf dem Gebiet der Gedankenkraft informieren. Inclusive den natürlichen Rückschlägen. Dazu habe ich auch ein Buch geschrieben: Lutz Jacobs, Gesundheit und Spiritualität. ISBN: 978-3 8442-3669-9 erhältlich beim epubli Verlag. http://www.epubli.de
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s