Gescheitert © by Luke Elljot

Es ist eine Zeit her, seit ich hier schreibe. Seit 2015. In diesem alten Artikel habe ich damals beschrieben was mit mir los war, und was geschah. Es sind ja mittlerweile über dreihundert Artikel, und ich kann verstehen wenn sich nicht jeder, jeden Artikel von Anfang an durchliest. Seit damals sind dankenswerter Weise viele neue Interessenten dazugekommen. Ich bin wirklich dankbar für jede/n der sich für meine Gedanken interessiert.

Dies war einer meiner ersten Artikel. Bei mir ist im Moment vieles in Bewegung. Vieles hat sich verändert. Vor allem zum Guten. Letztendlich bestätigen diese Veränderungen das, worüber ich schreibe. In allem geht der Geist immer voran und die Materie folgt. Hier also diesen Artikel noch einmal. Vielleicht versteht man meinen Antrieb danach besser.

Im folgenden stehen meine Gedanken die ich in der Klinik niedergeschrieben habe. Ich war damals stationär in einer Psychiatrischen Klinik. Zeitweilig sogar auf einer geschlossenen Station.

So wie die Gedanken gekommen sind habe ich sie aufgeschrieben! Ich habe das alles zum Teil entschärft. Denn einiges davon war doch sehr, sehr derb geschrieben, mit sehr heftigen Ausdrücken!

Vor allem über meinen Bruder, diese verlogene, gleichgültige Gesellschaft, und über unser ebenso verlogenes und gleichgültiges Gesundheitssystem, in dem ich 30 Jahre in einem „Heilhilfsberuf“ mitgeholfen habe. Und den zum Teil fast schon verblödeten Patienten die immer noch alles glauben was Ärzte ihnen erzählen. Auch wenn es wirklich gute Ärzte gibt Mein Hausarzt ist so einer.

Ich tue das nicht um mich wichtig zu machen, sondern um allen klar zu machen, das ich nicht theoretisiere!

Und ich will unbedingt provozieren.

Ich will sagen – DENKT NACH!

„Erst wenn die Ebbe kommt, sieht man,

wer ohne Badehose ins Wasser ging.“

– Warren Buffett –

Gerade jetzt wird von unseren Ärzten wieder ein sehr lukrativer neuer Markt eröffnet.Männer leben nicht so lange wie Frauen, was an ihrer ungesunden Lebensweise liegt. Vorsorge ist alles!

Obwohl seit Jahrzehnten eindeutig bewiesen ist, das Frauen im Schnitt länger leben als Männer. Punktum! So ist es nun einmal! Warum auch immer!

Es geht jetzt gerade durch die Presse die Werbung und der Aufruf das sich Männer mehr um Vorsorge kümmern müssen, dann wird alles besser. Doch worum geht es wirklich? Um das Wohlergehen der Männer? Es geht nur ums Geld verdienen. Wie immer und überall. Doch genug davon!

In diesem Blog werde ich nicht meinen ganzen Lebenslauf veröffentlichen, mich aber immer wieder darauf beziehen. Ich werde es auch so weit es mir möglich ist, vermeiden über unsere Gesellschaft etc. zu polemisieren, auch wenn das sehr ergiebig ist. Manchmal wird mein Lebenslauf aber wichtig sein, einfach um zu erklären warum und wie ich zu meinen Gedanken und Einsichten gekommen bin.

Hier und jetzt will ich mich von diesem Positiven Gedanken machen distanzieren. Wem das allerdings geholfen hat, für den ist es dann eben das richtige. Jeder muss seinen Weg finden!

Ich habe keine Patentrezepte. Ich weiß nur es geht nicht um positiv, oder negativ, es geht um harmonische Gedanken. Was ich damit meine werde ich in diesem Blog erläutern. Wir alle sind individuelle Wesen, mit einem schöpferischen Geist in uns. Doch den Weg dorthin, muss eben jeder auf seine Weise finden. Ob wir etwas als gut oder schlecht ansehen oder empfinden, ist eine rein individuelle Interpretation.

Es gibt kein Patentrezept. Aber jetzt komme ich zum Thema!

15.05.2015 auf Station

Womit beginnen, wenn man nach 30 Jahren feststellt das man gescheitert ist.

Wenn man es trotz aller Widerstände immer wieder geschafft hat den Kurs zu halten. Und sich die Frage nach dem richtigen oder falschen Weg für einen selbst nie stellte.

Ich habe zurückgeschaut und ich muss feststellen das ich mich die ganzen Jahre angelogen habe. Immer wieder habe ich mir selbst gesagt, und auch gefühlt, das es genau richtig ist was ich tue. Das ich es liebe und es meine Berufung ist. Aber ich habe jetzt gemerkt das ich mich selber belogen habe. Das Herz war die ganze Zeit wo anders.

Womit beginnen wenn man dazu feststellt, das man zusätzlich in eine Alkoholsucht und nach dem Schlaganfall in eine ausgeprägte Depression geraten ist. Ernsthaft über Selbstmord nachgedacht hat.

Bei meinem todkranken kleinen Kind, als ich die erste Praxis übernommen habe?

Bei der darauf folgenden Insolvenz wegen einer Baustelle direkt vor der Tür meines Geschäftes?

All die Fehlschläge in verschiedenen Berufen. Sinnlos geschrieben Bücher die keiner liest.

Aber immer weiter. Weiter…… weiter weiter!!!

Die wunderschöne aber langsam verdorrende Blume an meiner Seite. Meine Frau, meine Seelenverwandte. Die immer zu mir gestanden hat. Trotz aller Irrwege.

Und die es mir wenn nötig auch immer wieder gesagt hat, das ich auf dem Holzweg bin.

Gut, jetzt könnte man sagen das ich lediglich viele Wege gefunden habe wie es nicht geht. Aber!

Das schlimme dabei ist das selbst ein Schlaganfall mich nicht wachgerüttelt hat. Und auch der sehr schwere Autounfall davor , den ich nur durch „pures Glück“ überlebt habe nicht. Wobei ich persönlich nicht an Glück glaube.

Erst die Einweisung in die geschlossene Psychiatrie hat mich so tief erschüttert das ich dann erst in der Lage war, mir ins Antlitz zu sehen und den Mann im Spiegel zu fragen„The man in mirror!“:

„Wer bist du?“

„Für was stehst du? Bist du diesen Weg hierhin, wirklich aus freiem Willen

gegangen? Wolltest du DASS? IST ES WIRKLICH DASS WAS DU WOLLTEST?“

Aber warum erst jetzt? Warum konnte ich mir diese Frage nicht früher stellen?

Angst! Ich hatte Angst.

Doch in dieser ersten Nacht auf Station 1 in der geschlossenen Psychiatrie hatte ich noch mehr Angst. Angst davor, das dies das Ende meines Weges sein könnte. Oder gegebenenfalls schon ist.

Ich war starr vor Angst. Niemals in meinem Leben davor hatte ich eine solche Kälte und vollkommene Leere und Hilflosigkeit in mir gespürt. Ich hatte Angst.

Aber dennoch, zu keinem Zeitpunkt war ich ohne Hoffnung.

Ich habe doch immer ehrlich versucht „Erfolg“ zu haben? Den Weg zu gehen? Ich habe doch immer wirklich versucht ein guter Vater zu sein?

Ich sehe mich um und denke das ich doch niemanden betrogen habe. Das ich immer ehrlich war. In meinem Beruf den Menschen sogar gutes tat, ihnen half. Darüber habe ich sogar ein Buch geschrieben. Und trotzdem …..! Einen habe ich all die Jahre belogen…mich selbst.

So viele verlogene Schweine die sich die Taschen voll steckten. In Saus und Braus leben. Die mit sprichwörtlicher Scheiße Geld ohne Ende machen. Die Banken und Versicherungen die ihre Kunden legitimiert betrügen und abziehen! Ebenso unser Staat und Rechtssystem, unser Gesundheitssystem. Und ich kann mir mit meinem Leben jetzt den Arsch abwischen

Aber war ich wirklich ehrlich? Habe ich wirklich ehrlich alles versucht?

Ja! Ehrlich nach außen! Ehrlich zu denen die Erwartungen an mich hatten, oder von denen ich das glaubte.

Aber Ehrlich zu mir selbst? Zu meiner Seele? Denn gläubig bin ich schon immer gewesen!

Nein!

Und genau vor dieser einen Antwort, die ich eigentlich tief in mir schon vorher kannte, genau davor habe ich solch große Angst gehabt. Die mit zunehmendem Alter auch immer größer geworden war. Denn tief in meinem inneren. Umgeben von Meterdicken Betonwänden, kannte ich die Antworten schon bevor ich die Fragen gestellt habe.

Dennoch habe ich mich mit 48 Selbstständig gemacht um dann mit 52 in der Klapse zu landen.

So stand ich mitten in der Nacht auf einer vollkommen verdreckten Toilette. Das Waschbecken verdreckt, verhaart, lose in der Wand. Auf dem Klo diverse Fäkalienreste etc. Der Spiegel sicher das letzte mal vor mehreren Monaten geputzt und sah in mein ungepflegtes Gesicht mit Ringen unter den Augen. Und das in einer deutschen Klinik!

Nach einem von diversen Vollräuschen bin ich dort gelandet.

Über den Flur schallen die Hilferufe der zwangsfixierten. Damit sie sich selbst kein Leid antun.

„Wer bist du?“

In diesem Moment klopft es an der Tür. Obwohl klopfen nicht der richtige Ausdruck ist. Genaugenommen dachte ich die Tür würde aus den Angeln fliegen.

„EY ICH MUSS MAL KACKEN!“

Also suchte ich mir einen anderen Spiegel.

„Wer bist du?“

Warum stellen sich die meisten Menschen die wirklich wichtigen Fragen immer erst dann, wenn sie Dreck fressen müssen?

Die ganze Nacht hallen die Rufe durch den Flur. Von dem pervers lauten geschnarche meines Zimmergenossen nicht zu reden.

„HIIIELFE!“

„WARUM HILFT MIR DENN KEINER!“

„POOOOOOOLIIIIIIIIZEI!“

„ICH HAAAAAAABEEEEEEE HUUUUNGER!“
„MAAAAMAAAA!“
Und so weiter und so fort.

„Wer bist du?“

Dann in den folgenden Nächten.

„Wer bist du?“

„Ich weiß es nicht!

Vater im Himmel. Ich weiß es nicht!

Ich weiß nicht wer ich wirklich bin!“

Oder richtiger; ich wusste es nicht mehr! Ich hatte mich verloren.

Auf die Idee zu kommen diese Frage etwas umzuformulieren bin ich in diesem Moment nicht gekommen. Diese Idee war Milliarden von Kilometern weit weg. Nicht zu fragen wer bin ich, sondern:

„Wer möchte oder kann ich sein?“

Natürlich landet nicht jeder dem es wie mir oder ähnlich erging oder ergeht in der Psychiatrie. Aber hier gibt es keine Wertesysteme.Kein besser oder schlechter. Auch in dieser Situation geht jeder seinen eigenen Weg.

Aber die Frage warum die Psychischen Erkrankungen exponentiell zunehmen in den letzten Jahrzehnten sei gestellt. Von den damit verbundenen körperlichen Symptomen ganz zu schweigen. Herz/Kreislauf, Schlaganfälle, Alzheimer, Parkinson, Neurodermitis Stoffwechselerkrankungen etc.

Zu erkennen 30 Jahre nicht den eigenen Weg gegangen zu sein war hart. Aber auch befreiend.

Denn was habe ich jetzt noch zu verlieren. Jetzt erst kann ich mich dem Gedanken stellen. Dem Gedanken das meine Werte falsch waren. Das mein Weg eigentlich ein ganz anderer ist. Ich hätte gut und gerne sechs oder sieben mal weg sein können. Wenn ich die Epileptischen Anfälle mitzähle sogar noch öfter.

Ich bin aber noch da!

Warum?

Ich habe noch eine Aufgabe!

Jetzt hier in der Klinik bin ich vollkommen ruiniert. Materiell bin ich am Ende. Wenn es dabei nur um mich ginge, dann könnte ich gut damit leben….letztendlich.

Aber ich habe meine Frau und meine drei Kinder in diesen Strudel mit hineingezogen. Ich habe über diese wundervollen vier Menschen großes Leid gebracht. Und damit werde ich im Moment überhaupt nicht fertig.

Am Tag vor der offiziellen Feier zur Praxisübernahme hatte ich einen sehr schweren Autounfall. Mehr Warnung geht nicht. Wenn man auf diesem Organ das für diese Wahrnehmung zuständig ist, Wahrnehmungsfähig ist. Ich war es nicht.

Ich dachte das ich Glück gehabt hätte. Aber nichts davon war Glück. Denn Gott würfelt nicht!

Es war, wie viele andere Dinge auch in meinem Leben, ein Zeichen. Aber nicht um mich zu bestrafen, sondern um mich wieder auf den rechten Weg zu bringen. Denn ich hatte eine Aufgabe! Ich habe eine Aufgabe!

Dafür haben die tage auf der geschlossenen Station 1 gereicht. Das zu erkennen!

Natürlich stand das alles nicht gleich in goldenen Lettern vor meinem Geist. Nur zwei Sachen standen von beginn an dort.

Hab Vertrauen. Hab einfach Vertrauen.“

Und

Der Gott in mir, übernehme die Herrschaft und führe mich zu meinem waren Leben!“

In diesen Tagen wurde mir bewusst, das dieser innere Zwiespalt in mir, all diese Probleme ausgelöst hat. Disharmonie!

Doch was war das was ich tun soll? „Hab Geduld und Vertrauen. Alles wird sich zu gegebener Zeit ergeben. Es wird zu dir kommen, und du wirst es erkennen.“ DAS war es! Vertrauen!

Immer wieder überfallen mich all diese Negativen Gefühle die mich dorthin gebracht haben wo ich jetzt bin, aber ich schaffe es auch, mich immer wieder zu fokussieren.

„Hab Geduld und Vertrauen!“

Eine kurze Anmerkung!

Schon Vorher habe ich viel gelesen. Ich werde hier keine Buchempfehlungen geben. Jeder sollte „seine“ Bücher alleine finden. Denn ohne jeden Zweifel tun sie genau dass. Sie werden sie finden. Genau wie meine Bücher mich gefunden haben!

Alles weitere wird kommen! Nichts tun, es geschehen lassen! Hier in dieser Klinik, kann ich sowieso nichts anderes als nichts zu tun und abwarten.

Zuhause bricht alles zusammen, meine Frau ist kurz vor dem Kollaps. Vollkommen Überlastet, auf allen Ebenen. Doch jetzt wo alles klar ist , kommen die ersten guten Nachrichten!´Die Versicherung die zahlt, das Amt das uns hilft. Das Gericht das die Insolvenz anerkennt!

Im Vergleich zum Universum, zum Kosmos, sind wir doch auch nicht mehr als Elementarteilchen. Oder noch kleiner. Die Erde ein winzig kleiner leuchtender Punkt im All.

Immer wieder bete ich die Sätze von Ralph Waldo Emmerson;

„Der Lauf aller Dinge lehrt uns Vertrauen,

wir brauchen nur zu folgen.

Uns allen werden Fingerzeige gegeben,

Aber es gilt aufmerksam zu lauschen, wenn wir auch das entscheidende Wort vernehmen wollen.“

„Glaube““

Selbst die Atome benötigen Harmonie, um sich zusammen zu fügen. Liebe ist Harmonie! Warum sollte es bei uns anders sein? Und wo sonst soll diese entstehen, wenn nicht in uns?

Was leicht gesagt ist, aber sehr schwer getan.

Wissen und machen, oder umsetzen sind zwei sehr, sehr verschiedene paar Schuhe.

Und ich finde nur einen Weg es umzusetzen Voller Vertrauen einfach losgehen. Einfach losgehen. Mach einfach den ersten Schritt! In vollem Vertrauen und Geduld.

Jetzt ist der dritte Tag und ich komme erstmals dazu klare Gedanken zu fassen die ich auch aufgeschrieben habe.

Ich frage mich warum ich kein Glück habe. Aber wie sagte Albert Einstein. „ Gott würfelt nicht!“

Ich denke jetzt ist alles gesagt. Ich werde hier noch Wochen verbringen, aber nicht mehr schreiben!

Und so war es auch.

Zu guter Letzt habe ich auch diesen Aufenthalt in der Psychiatrischen Klinik nach acht Wochen überstanden. Dank meiner Fokussierten Gedanken. Auch wenn ich ganz unten war, wusste ich doch immer das dies nicht das Ende ist.

Hab Vertrauen! Hab einfach Vertrauen!

Ich werde noch auf diese Zeit zurückkommen. Aber jetzt geht es erst einmal weiter! Auch wenn ich mich künftig kürzer fassen werde!

Alles Gute für jeden! (Das Bild habe ich gezeichnet)

So war das damals.

Die Gedanken, die ,ich am häufigsten denke, werden mir im Leben wieder begegnen. Und mich bis an mein Lebensende begleiten.

Danke für die Aufmerksamkeit!

Alles Gute, Gesundheit, Frieden und Harmonie.

Luke Elljot

 

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Über Luke Elljot - Autor

Bei Beginn des Blogs 2015 war ich um jetzt genau zu sein 53. Ich möchte so über meine persönlichen guten Erfahrungen auf dem Gebiet der Gedankenkraft informieren. Inclusive den natürlichen Rückschlägen. Dazu habe ich auch ein Buch geschrieben: Lutz Jacobs, Gesundheit und Spiritualität. ISBN: 978-3 8442-3669-9 erhältlich beim epubli Verlag. http://www.epubli.de
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Depression, Familiäre persönliche Bindungen, Glaube, Schöpferische Energie, Schlaganfall, Sucht/Abhängikeit, Vertrauen abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Antworten zu Gescheitert © by Luke Elljot

  1. relaxedlive schreibt:

    Hi Luke,
    Wie kommst Du auf den Gedanken, dass Du GESCHEITERT bist?
    Im LEBEN gibt es keine Fehler, nur ERFAHRUNGEN.

    Ich gratuliere zu deinem MUT, dass Du diese sehr persönlichen Zeilen veröffentlicht hast und die Community an deinen Gedanken teilhaben lässt.
    NIEMAND ist immer nur erfolgreich und niemand hat immer nur Pech.
    Wobei das mit dem Erfolg ja auch jeder für sich selbst definieren muss.
    Auch für DICH, lieber Luke, wird die SONNE wieder scheinen!!
    Die Sonne ist immer da, nur manchmal ist sie durch ein paar Wolken verdeckt.
    Du bist nicht allein, bereits mindestens hundert Menschen folgen deinen Worten hier…

    Ich sag´s mit einem Zitat von Udo Jürgens: „Wer nie verliert, hat den Sieg nicht verdient!“
    So viel Weisheit in Udos Texten – ich liebe seine Lieder.

    Luke – Alles Gute Dir und Kopf hoch, Chris

    Gefällt 1 Person

    • Danke dir. Mittlerweile bin ich ja auch weitergekommen. Aber damals waren das meine Gedanken. Dadurch bin ich zum Schreiben gekommen. Und für jeden der sich für das interessiert was ich schreibe, bin ich sehr, sehr dankbar.
      Ich glaube fest, das in jeder „Niederlage, der Keim eines großen Erfolges steckt. Wie man das für sich im einzelnen auch immer definiert!
      Dir auch alles gute!

      Gefällt 1 Person

      • relaxedlive schreibt:

        Guten Morgen, Luke.
        Denke das wird Dich freuen. Ich habe mir gestern dein eBook gekauft und gleich mal mehr als die Hälfte in einem durch (!) gelesen, was soll ich sagen – eigentlich regelrecht aufgesaugt.

        Ich sehe da einen Luke – den Physiotherapeuten – mit enormen Fachwissen, mit sehr viel praktischer Erfahrung dessen Wissen zusätzlich den geschichtlichen Background (bis zu 4.500 Jahre retour) umfasst.
        Mittlerweile bin ich auch von der fernöstlichen Lebensphilosophie begeistert. Wissen das eigentlich schon mindestens 2.500 Jahre existiert, egal ob TCM, Meditation oder auch die Physiotherapie.
        Wenn ich´s richtig gelesen habe wurden da ja die Ärzte auch nur dann bezahlt wenn sie den Menschen geheilt bzw. zumindest sein Leid gelindert haben – Du sprichst das ja auch in deinem Buch an.

        Ich sehe da auch den Menschen Luke der es sich zur Aufgabe gemacht hat anderen Menschen zu helfen, sein Wissen weiterzugeben und der gerne in Harmonie und Frieden lebt.

        Ich freue mich schon auf die zweite Hälfte deines Buches.
        Hast Du eigentlich überlegt ein zweites Buch zu schreiben?

        Liebe Grüße, Chris

        PS: Auf meinem Blog beschäftige ich mich mit den Themen Gesundheit, Lebensführung und Entspannungstechniken. Ich habe mittlerweile um die 50 Bücher gelesen – etwa 15 davon habe ich bereits auf meinem Blog vorgestellt.
        Ich habe mir die Aufgabe gestellt jeden 1. und 3. Freitag im Monat eines dieser Bücher vorzustellen …

        Gefällt 1 Person

      • Also ich schreibe dir direkt. Habe deine Worte grade gelesen und antworte.
        Ehrlich Danke.
        Ich tue mich schwer damit Bücher zu empfehlen. Lesen ist eine so extrem persönliche Sache. Geht tief in die Gedanken. Immerhin gehörst du zu den 70 Menschen die mein Buch haben 🙂
        DANKE!
        Das was du schreibst und deine Wortwahl zeigt viel Empathie. Alles, wirklich alles, Gute für Dich. Und noch einmal. Danke!
        Ja. Ich Schreibe an einem zweiten Buch. Hat aber eher mit Gedankenkraft zu tun. Ist ein halbware Geschichte.
        Danke Luke

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  2. gkazakou schreibt:

    ein bemerkenswerter Text, sehr bemerkenswert. Und auch die Zeichnung. Beides wirkt in mir nach.
    Da ist immer diese Frage: friste ich mein Leben von Tag zu Tag, until the last syllable of recorded time (Shakespeare), gehe ich neben mir und betrachte mich wie eine Fremde, oder fühle ich, dass ich im Einklang mit mir selbst bin und handle? In bin, als ich ungefähr 50 war, dreimal hintereinander hingefallen, und jedes Mal hörte ich im Innern einen Spruch. Das erste Mal brach ich mir den kleinen Finger und ich hörte: „jetzt ist es der kleine Finger, das nächste Mal wird es die ganze Hand sein“. Das zweite Mal fiel ich auf den Hinterkopf, ohne mir das Genick zu brechen, da hörte ich: „Wach endlich auf!“ Ich stand ganz benommen auf und fragte mich unablässig: wie macht man das: Aufwachen? Ich wusste es nicht. Das dritte Mal fiel ich aufs Knie, und ich hörte: „jetzt bist du in die Knie gegangen“. Da fühlte ich: das ist es. Ich muss mich nach Hilfe umschauen. Einige Monate später kam die erste Hilfe auf sehr ungewöhnlichem Wege. – Leider bin ich seither nicht konsequent geblieben und immer mal wieder eingeschlafen.

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    • Danke für deine Worte. Einen sehr einfachen Spruch gibt es dazu.
      Hinfallen ist erlaubt.
      Im nachhinein kann ich sagen, auch wenn das etwas abgedroschen klingen mag. Zum Glück ist mir all das passiert!
      Es hat mich Wachsamer werden lassen. Auch wenn meine inneren Dämonen immer wieder zurückkehren. Es ist eben mein Weg. Ein guter Freund von mir sagt immer.
      Jeder hat das Recht auf sein Schicksal. Und Schicksal ist für alle da! Vielen Dank für Deine Worte. Alles Gute und Liebe für Dich. Luke

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