Aus gebenem Anlass – Familie… © by Luke Elljot

Aus gebenem Anlass © by Luke Elljot

Ein mir verwandtschaftlich sehr nahe stehendes Familienmitglied hat meinen Blog entdeckt. Die Reaktion darauf war eher, nun unschön.

Wie ich in aller Öffentlichkeit einen solchen Seelenstriptease machen könnte. Ob ich wüsste was ich mir da antue……ich würde die ganze Familie lächerlich machen“  So was eben.

Es ist ja nicht so das ich erst 13 bin.

Deswegen habe ich diesen alten Beitrag hier noch einmal gebeitragt. Haben bis jetzt nur 2 Leute gelesen, is also nicht so schlimm. Er ist in seinem Stil anders gehalten wie meine neueren Beiträge, aber ich lasse ihn wie er ist. Ich war damals noch im Therapeutenmodus… vielleicht liegt es daran??

Gerne würde ich öfter mal ältere Beiträge noch einmal wiederholen. Spricht etwas dagegen? Was sagt ihr???

Als los geht es.

Blutsverwandtschaft © by Luke Elljot

Männer oder Frauen, die die gleichen Impulse, die gleichen Hoffnungen oder Sehnsüchte haben wie ich, stehen häufig genug in keinem verwandtschaftlichem Verhältnis zu mir.

Dieser zwangsläufigen Unsitte Väter, Mütter, Brüder und Schwestern räumlich nicht nur einfach zusammenleben zu lassen, sondern dies auch als einzig wirklich harmonische Lebensgrundlage anzusehen, bringt leider oft unabsehbaren Schaden.

Niemand kann glücklich leben, es sei denn man lebt mit Menschen, die die gleiche gedankliche Ausrichtung haben, die die gleiche Aspiration oder Hoffnungen, die gleichen Impulse haben.
Und das sind eben nicht immer unsere Blutsverwandten.
Folgt man meinen Gedanken in Bausteine des Lebens, sind wir uns natürlich alle näher, als es uns tatsächlich bewusst ist.
Blutsverwandtschaft bringt dies nicht immer zwangsläufig mit sich.

Würde ein Handwerker gezwungen unter Gelehrten oder Philosophen zu leben ohne einen Menschen seines Schlages, würde dieser Mensch auf Dauer unglücklich und unter Umständen sogar krank. Anders herum gilt das gleiche Prinzip. Das ist keine Wertung.

Viele aber befinden sich in genau dieser oder in ähnlichen Situationen.

Und aufgrund der gesellschaftlichen Zwänge, suchen diese dann die ausschließliche Schuld bei sich selber. Mir jedenfalls ging es so. Ich dachte das etwas mit mir  nicht stimmt. Dieses „nicht stimmen“ verfolgt mich schon mein Leben lang, ohne sich je ganz zu verflüchtigen. Beeinflusste mein Leben, meine Gedanken. Genau so habe ich es selber an eigenem Leib erfahren.

Als Kinder leben wir die gleichen Gedanken- und Gefühlssphäre wie unsere Spielkameraden. Aus diesen Sphären des Kindlichen, gedeihen, berauschen wir uns, erblühen wir. Wir leben in der Atmosphäre des kindlichen. Werden wir über einen längeren Zeitraum davon getrennt, verwelken wir wie eine Pflanze.
In der Atmosphäre der spirituellen Gemeinschaft der Kindheit empfangen und erhalten wir von unseren Kameraden ein spielerisches Gedanken-kennenlernen.
Dieser Rausch reiner Klarheit, aus dieser Kinder- und Jugendzeit geboren, geht anscheinend verloren, weil wir neuer Gedanken bedürfen und zunehmend einer
neuen, einer anderen Ordnung angehören. Der, der Ewachsenen. Der rationalen Ordnung.

Der oder Die mit dem wir uns in gegenseitigem Geben mit diesen neuen Geisteselementen verbinden können ist unser wirklicher Verwandter.

Deswegen so glaube ich fühlen sich viele ihren Berufskollegen mehr verbunden und bei ihnen zu Hause als in ihren Familien.

Durch die zwangsweise gesellschaftlich-moralische Verbindung zu unserer Blutsverwandtschaft, ist jede freie Geistigkeit, oder Gedankenordnung oft unmöglich.
Blutsverwandtschaft hat mit Freiheit oft nur wenig zu tun.

Das machte es mir, macht es natürlich keinem einfacher dieser Blutsverwandtschaft die Gefühle entgegen zu bringen, die ihr eigentlich gebühren sollte, und ihr den Platz im eigenen Leben zuzuweisen den wir möchten, oder den sie, die die gleichen Probleme haben, gewillt sind einzunehmen.

Keine Kraft ist größer als die, eines gleichmäßigen Gedankenstroms. Das ist auch hier der Fall. Das Resultat sind oft bis in das tiefste innere zerstrittene Familien, die sich doch eigentlich lieben sollten. Denn diese hat mit dem Vorbesprochenen nichts zu tun und ist unabhängig davon.

Es gibt noch viel zu diesem Thema zu sagen und dies ist nur eine Sicht, eine Facette der Betrachtung der Dinge.

Die Gedanken, die ,ich am häufigsten denke, werden mir im Leben wieder begegnen.

Danke für die Aufmerksamkeit!

Alles Gute, Gesundheit, Frieden und Harmonie.

Luke Elljot

 

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Über Luke Elljot - Autor

Bei Beginn des Blogs 2015 war ich um jetzt genau zu sein 53. Ich möchte so über meine persönlichen guten Erfahrungen auf dem Gebiet der Gedankenkraft informieren. Inclusive den natürlichen Rückschlägen. Dazu habe ich auch ein Buch geschrieben: Lutz Jacobs, Gesundheit und Spiritualität. ISBN: 978-3 8442-3669-9 erhältlich beim epubli Verlag. http://www.epubli.de
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14 Antworten zu Aus gebenem Anlass – Familie… © by Luke Elljot

  1. 1000interessenblog schreibt:

    Ich finde daran nun absolut nichts verwerfliches! So eine Reaktion rührt meiner Meinung nach von einem schlechten Gewissen, eine Art Schuldeingeständnis, obwohl ja (wahrscheinlich) keiner etwas dafür kann. Es wurde nur geschrieben, was war, ohne Schuldzuweisung. Und wie du sagst, du bist keine 13 mehr. Es ist dein Leben! Dein Blog! Deine Meinung! Punkt! Lass dich nicht beirren- glg und noch einen grandiosen Tag –

    Gefällt 3 Personen

  2. relaxedlive schreibt:

    Hey Luke,
    Es ist wichtig, dass man sich mit Menschen umgibt die ähnlich „ticken“ und mit denen man sich über gleiche Themen austauschen kann.
    Menschen haben in ihrem Leben unterschiedliche Erfahrungen gemacht und sind nun mal verschieden.
    Ein Fehler von uns Menschen ist, dass wir immer glauben, dass alle anderen genauso denken wie man selbst – dadurch kommt es eben zu Irritationen und Konflikten und das kostet Kraft und Energie…
    glg Chris

    Gefällt 1 Person

  3. die_zuzaly schreibt:

    servus Luke 🙂
    danke für das ansprechen dieses Themas – Familie und ihre unvermeidliche – oft leidliche Meinung – die im eigentlichen Sinne positiv zählen sollte – warum sollte eine angeblich *intakte* Familie *schön* gesprochen werden – weil es sonst über familienmoralische Grenzen hinaus gehen könnte – vergleiche es mit der Nahrungsaufnahme – isst man etwas was der Körper schlecht verträgt – kommt es auch zu Hautirritationen und Unwohlsein… Poeten und Autoren begegnen einer anderen Welt die aus Fantasy und Futures besteht – vorausschauend die ein gemeines Erden-Menschlein nie verstehen würde – bleiben wir uns ***Gleich zu Gleich* gesinnt – emotionale Empathie lässt uns fühlen – was der andere fühlt –

    Ich befinde mich fast auf derselben Ebene des *nicht verstanden werdens* habe das Gefühl – von meiner Familie demoralisiert zu werden – sie verhalten sich stagniert und desinteressiert zu dem was ich in meinem Blog so *loslasse* … lesen meine Einleitungsworte nicht … dass es teils aus dem Leben gegriffene Erfahrungswerte und Anekdoten – teils aus Erzählungen Gedankengängen anderer Menschen – oder spontan entsprungenen Gefühlsregungen … werde in eine Schublade einer Parallelwelt eingeordnet – lesen meine Beiträge anonym ohne ein Zeichen zu setzen – dies wird dann … sag*s auf bayrisch: *hinterfotzig* untereinander belächelt – werde ihnen keinesfalls undisziplinierte Arschtritte versetzen …
    auch dir alles Gute Luke – weiter so – du bist auf dem richtigen Weg –
    sonnige Märzgrüße aus Hildesheim von zuzaly 🙂

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    • Eine bayrische Hildesheimerin… klingt gut!!! Ich wohne in Ostfriesland und wurde in Kempten o/A geboren. Wurde als Kind verschleppt 🙂
      Mein Credo lautet seit meinem Schlaganfall, das ich nicht einen Tag länger mehr lebe, um das schlechte Gewissen anderer zu beruhigen. Was ich tue und wie ich lebe, ist meine freie Entscheidung.
      Und vielen Dank das du dich mir gleich zu gleich gesinnt fühlst.So zumindest habe ich es verstanden.
      Jeder hat so seine Familienstory. Aber ich mache da nicht mehr mit. Sollen sie denken, schreiben machen was sie wollen. Ich mache es ebenso.
      Das was da abgelassen wurde, war eine neue Inspiration für mich, und dafür bin ich dankbar.
      Auch dir alles liebe. Luke.

      .

      Gefällt 1 Person

      • die_zuzaly schreibt:

        … ich kann ebenfalls mit dem Gefühl – nicht … oder missverstanden zu werden – gut und glücklich leben – ich komme aus der Kranken- und Altenpflege – kreide dir umso mehr bewundernswerten Respekt an – deinen jetzt existenten Lebens-Rhythmus so optimal in Griff bekommen zu haben – erstaunlich zu lesen – wie du es geschafft hast – nicht hoffnungslos in ein schwarzes Loch zu stürzen –
        think positiv 😀 – alles liebe auch dir – die zuzaly

        Gefällt 1 Person

      • Dankeschön. Jeder sollte an seinen Aufgaben wachsen. Denn hinfallen ist erlaubt!! Das war eigentlich das schwerste. Das ich mir die Niederlage eingestehen musste. Als das geschehen war, wurde mir bewusst, das es keine ist. Es ist nur dann so, wenn ich es glaube. Dir auch alles liebe!

        Gefällt 2 Personen

  4. Grüße dich Luke!
    Das gehst hier auf ein wahrhaft *großes* Thema ein.
    Ja, es kann schon schmerzhaft werden für Herz und Seele,
    wenn mensch, seine eigen Gedanken, Gefühle, Ideen, Vorstellungen lebt.
    Aus vorgegebenen, überlieferten Gedanken-Mustern und -Verstrickungen wird
    oftmals von Verwandtschaft mit Argwohn gesehen. Manchmal kommt es mir so vor, als fühlten sich solche Menschen in welcher Form auch immer, ertappt und schuldig. Sie wollen halt selbst von geistig und seelischer Weiter-ENT-Wicklung nichts wissen. Aus welchen Gründen auch immer. Jedoch meine Erfahrung zeigt mir, dass sehr oft, tiefe Ängste dahinter stecken. Denn schließlich ist es schon anstrengend reflektiert, kritisch, selbstkritisch, rückblickend und voraus schauend zu leben und dabei vieles ER-kennen zu dürfen.
    … und für viele ist eben Angriff immer noch die beste Verteidigung. Ich denke solche Reaktionen dürfen wir getrost als persoenliche Erfolge verbuchen, denn wie sagte meine Freundin immer so treffend:
    *Es sind die schlechten Früchte nicht woran die Wespennagen!*
    Dir nur HERR-liches, Segen, Gesundheit,Freude!
    HERZ-lichst
    M.M.

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    • Alles sehr wahr was du schreibst. Ich habe eben diese Gelegenheit genutzt, das was mir passiert mit dem was ich denke hier zu schreiben. Es soll nicht arrogant klingen wenn ich sage das ich es für andere schreibe. Jeder hat seine Schwächen. Das meiste von dem worüber ich schreibe, ist mir in „Fleisch und Blut“ übergegangen.Das meiste habe ich erlebt. Deswegen gebe ich den Dingen heute eine andere Bedeutung. Es geht mir gut. Nichts besseres hätte mir passieren können, als mein Schlaganfall. Diese Angriffe, berühren mich nicht mehr. Das ich darüber schreibe hat nur einen Grund. Ich möchte andere anregen, nachzudenken. Alles liebe dir Luke

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  5. Hallo Luke,
    ich denke, dass Familie den Vorteil hat, sich mit vollkommen fremden Gedankengängen auseinander zu setzen, wenn ich denn möchte und wie oft ich es ertrage. Ich finde immer wieder interessant zu sehen, wie Menschen auch leben können. Menschen, die nicht mir mir verwandt wären und die ähnlich ticken, wie meine Verwandten würde ich nicht in meine Nähe lassen. Meine Herkunftsfamilie lasse ich nur bedingt in meine Nähe und daraus resultiert ein Verständnis warum unsere Gesellschaft so ist, wie sie ist.

    Allerdings habe ich die Phantasie, dass wäre eine Kindheit, ein Zusammenleben von Liebe getragen, müsste es doch erträglich sein, dass sich geliebte Personen in eine Richtung entwickeln, die ich nicht verstehe und nicht die meine ist und kann sie dennoch sie selbst sein lassen. DAS wäre dann eine Familie die diesem Wort für mich gerecht würde. Es ist mir bewusst, dass dies eher ein romantischer Traum ist als Realität. In den meisten Fällen ist Familie das Lernen sich abzugrenzen und den eigenen Weg zu gehen – trotz aller Hürden.

    Alles Liebe
    „Benita“

    Gefällt 1 Person

    • Eben. Dieses in die Nähe lassen!!
      Ich sage ja. Nur weil jemand mit mir verwandt IST, muss er nicht mit mir verwandt SEIN.
      Meine Verwandten sind alle großen Philosophen dieser Welt. Sie sagen was ich denke.Zeigen mir auf, wovon ich träume. Deswegen lese ich sie so gerne diese Bücher. Behalte deine Phantasie sie ist schön. Es ist deine Entscheidung sie zu behalten. Jemand der sich anders entwickelt als gedacht und jemand der das zulässt.
      Das sich abgrenzen ist kein Vorrecht in der Familie. Das ganze Leben ist ein Abgrenzen. In unserem Kopf sind nur wir! Mag sei, wie bei dir, in unterschiedlichen Schattierungen, aber all das bist du. Alles Gute dir! Luke

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