Die hohe Kunst des Vergessens‘ # 2 © by Luke Elljot

Unter der Serie“Die Welt schöner denken“, habe ich über die hohe Kunst des Vergessens, geschrieben.

Zwischenzeitlich habe ich einem Freund bei seinem Umzug geholfen der aber etwas verpeilt ist, und vergessen hat seinen Kleiderschrank auszuräumen, was er bei dieser Gelegenheit tat. Und er nutzte diese ebenfalls um gleich einige alte Klamotten weg zu schmeißen. Von einigen seiner Teile konnte er sich kaum trennen. War eine echt schwere Geburt. Da kam wohl seine innere Weiblichkeit durch.

Na ja.“ sagte er. „Jetzt ist immerhin um so mehr Platz für neues.“

Ist doch das selbe wie mit dem vergessen. Dachte wiederum ich. Und schon waren meine Gedanken wieder auf reisen.

Meine Cogitarerrhoe sozusagen. Denkdurchfall

Gut. Wenn ich altes Gedankengut loslasse, ist Platz für neues.

Ein Gesetz des Kybalion. Das Buch der hermetischen Philosophie.

Das 2. Prinzip. Das Prinzip der Entsprechung.

Wie oben so unten, Im kleinen wie im Großen. Wie Innen so Außen.

Sehe ich mich um; So finde ich es überall um mich herum. Überall. Täglich.

Um neues zu empfangen, muss ich ihm den nötigen Platz geben. In der Regel kann kein Baum dort wachsen, wo schon ein anderer steht. Kein Grashalm wächst dort, wo schon ein anderer wächst. Keine Ausnahme. Und ein Haus dort zu bauen, wo schon eins steht, dürfte auch etwas schwierig werden, will man beide erhalten. Die, die Auto fahren wissen das für zwei Autos nie ein Parkplatz reicht. Und ebenso können wir nicht zwei Gedanken gleichzeitig denken.

Im Kybalion steht dazu auch noch.

Dieses Prinzip enthält die Wahrheit, dass es zwischen den Gesetzen und Erscheinungsformen der verschiedenen Ebenen des Seins und Lebens eine Entsprechung gibt.Das grundlegende in allen natürlichen Vorgängen ist die Harmonie, die alles miteinander verbindet. Keine Harmonie, keine natürlichen Vorgänge.

Kein Tier oder keine Pflanze würde in einem natürlichen, nicht vom Menschen verändertem Regelkreis uf die Idee kommen, sich dort niederzulassen, wo es keine entsprechende Nahrung findet, oder seine Nahrungsgrundlage zerstören.

So etwas macht nur der Mensch. Und das schlimme daran ist, er tut es sehenden Auges! Auch in sich.

Wie hat Ralph Waldo Emmerson gesagt:

„Der Lauf aller Dinge lehrt uns Vertrauen,

wir brauchen nur zu folgen.

Uns allen werden Fingerzeige gegeben,

Aber es gilt aufmerksam zu lauschen, wenn wir auch das entscheidende Wort vernehmen wollen

Ich füge hier immer Glaube an.

Das Leben sorgt für uns. Wir müssen ihm nur vertrauen. Es existiert so viel Leben ums uns herum. Ohne, all unserer Errungenschaften. Oder gerade deswegen.

Genauso, wie ich immer nur einen Gedanken gleichzeitig denken kann, oder ich mich nicht an zwei Orten gleichzeitig aufhalten kann. Auch in Gedanken nicht. Ein Gedanke, ersetzt einen anderen! DAS ist unsere Kraft in den Gedanken.

Aber Vorsicht. Gerade jetzt geht überall durch die Medien der Begriff der Fake news. Der mir deutlich zeigt wie leicht ich durch meine nur die Außenwelt wahrnehmenden Sinne zu täuschen bin. Aber diese Sinne machen den geringsten Teil von mir aus.

Alleine dieser Umstand bezeugt doch in aller Nachhaltigkeit worauf wir uns, ich mich nicht verlassen sollte/n. Auf das was von außen auf uns einströmt.

Deswegen suche ich meine Lebensweisheiten -wahrheiten aus den, Realitäten die ich, die niemand beeinflussen kann. Oder zumindest nur in einem verschwindend geringen Umfang. In den Natürlichen! In meinem unmittelbaren Umfeld, in dem was mir täglich passiert. Nicht in unserer verkünstelten, technischen Umwelt. Verlasse dich auf andere Menschen, und du bist häufig verlassen. Jeder kennt seine Menschen und soll das für sich entscheiden.

Negatives in mir lässt sich schlagartig auslöschen. In dem ich Gutes dort pflanze. Wie mit meinen Gedanken. Ich kann nichts schlechtes denken, wenn ich an gutes denke und ebenso ist es mit meinen Gefühlen. Von außen kann mir alles mögliche eingeflößt werden. Was aber in mir geschieht, entscheiden ich. Ebenso was in meinem Schrank hängt.

In diesem Sinne.

Durch meine Erkrankung haben sich all die Bücher die ich vorher schon gelesen habe, zusammengefügt und auf einmal einen Sinn ergeben.

Die Gedanken, die ,ich am häufigsten denke, werden mir im Leben wiederbegegnen. Und mich bis an mein Lebensende begleiten.

Danke für die Aufmerksamkeit!

Alles Gute, Gesundheit, Frieden und Harmonie.

Luke Elljot

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Über Luke Elljot - Autor

Bei Beginn des Blogs 2015 war ich um jetzt genau zu sein 53. Ich möchte so über meine persönlichen guten Erfahrungen auf dem Gebiet der Gedankenkraft informieren. Inclusive den natürlichen Rückschlägen. Dazu habe ich auch ein Buch geschrieben: Lutz Jacobs, Gesundheit und Spiritualität. ISBN: 978-3 8442-3669-9 erhältlich beim epubli Verlag. http://www.epubli.de
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2 Antworten zu Die hohe Kunst des Vergessens‘ # 2 © by Luke Elljot

  1. May DelC schreibt:

    „Um neues zu empfangen, muss ich ihm den nötigen Platz geben. In der Regel kann kein Baum dort wachsen, wo schon ein anderer steht. Kein Grashalm wächst dort, wo schon ein anderer wächst.“ Das ist ein schönes Bild, das ich mir weiter vor Augen führen will. Dein gegebenes Stichwort ‚Loslassen‘ ist wie gesagt noch eine Sache, an der ich sehr zu knabbern habe – das bei mir schon bei einem lächerlich großen Haufen von alten Zeitschriften beginnt, von denen ich mich nicht lösen kann. Da sollte ich vielleicht schon anfangen…
    Lieben Gruß!

    Gefällt 2 Personen

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