Ein altes französisches Theaterstück über das Gesundheitswesen.

Ein altes französisches Theaterstück über das Gesundheitswesen.

Gestern habe ich meine Abstellkammer aufgeräumt. Dabei habe ich einen alten Ordner wiedergefunden, den ich noch während meiner Ausbildung brauchte. Is schon viele Jahre her.

. Innere Medizin.

Der Arzt der uns in diesem Fach unterrichtete, war sehr humorvoll. Von ihm habe ich folgenden Witz;

Was ist der Unterschied zwischen einem Internisten, einem Chirurgen und einem Pathologen?

Der Internist weiß alles, aber der kann nix.

Der Chirurg kann alles, hat aber keine Ahnung.

Der Pathologe weiß alles und kann alles, aber es hilft nix mehr.

Und er erzählte uns von einem alten französischem Theaterstück

Dr. Kroque und das Bergdorf.

Hab ich mir alles notiert.

Ein altes französisches Theaterstück. Wer es geschrieben hat, weiß ich leider nicht

Es begab sich vor vielen Jahren das Dr. Kroqe ein junger Arzt aus Paris, die Praxis eines alt eingesessenen Landarztes in den französischen Alpen übernehmen sollte. So machte er sich von Paris aus auf den beschwerlichen Weg, um dort seine Arbeit aufzunehmen. Der junge, frisch promovierte Arzt war voller Tatendrang. Wollte seinen Patienten all sein Wissen zugute kommen zu lassen.

Den letzten Teil des Weges hinauf zum Bergdorf musste er zu Fuß zurücklegen.

Müde und verschwitzt kam er schließlich in dem Dorf an. Als er durch dieses zu dem Haus des Landarztes ging, sah er die Dorfbewohner, die ihn fröhlich begrüßten. Alles stramme Männer und Frauen, mit gesunden Kindern. Ganz leise kamen ihm ersten Zweifel was er hier wohl solle, wenn doch alle so gesund schienen. Hoffentlich hatte er hier sein Auskommen.

Dann am Ende des Dorfes sah der das Haus des alten Arztes. Ein schönes großes Fachwerkhaus mit großen Balkonen an denen die üppig gepflanzten Blumen in den Blumenkästen blühten. So zu wohnen bedeutete gut gestellt zu sein, was ihn doch wieder sehr beruhigte. Der alte Arzt und seine Frau, die beide einen erstaunlich rüstigen Eindruck machten, öffneten ihm die Tür und begrüßten ihn freundlich. Bei Kaffee und Kuchen setzten sie sich auf die Veranda und besprachen die Praxisübergabe. Dar alte Arzt sagte ihm wie sehr er sich freue das er jetzt da sei und das er sich vor allem deswegen zur Ruhe setzen wolle, weil das Leben hier oben für einen alten Menschen doch schon beschwerlich sei und er in der Stadt, unten im Tal, deren Vornehmlichkeiten genießen wolle.

Dr. Kroqe,,“ sagte er. „Genießen sie ihr Leben hier oben. Mit einem wunderschönen Haus, das ihnen vom Dorf gestellt wird. Wundervolle Dorfbewohner, die sie mit allem versorgen. Herrlich gesunde Menschen, bei denen sie mal ein gebrochenes Bein, eine Platzwunde am Kopf, oder einen gequetschten Finger versorgen müssen. Selten mal einen Husten, oder Ohrensausen. Sie werden hier ein gesegnetes Leben verbringen ohne Hektik und Stress. Von dem Geld das sie hier verdienen, werden sie nicht viel brauchen. Haben dann mehr als genug für ihr Alter. Suchen sie sich eine dieser schönen Mädchen aus dem Dorf und leben sie behaglich und behütet.

Mit diesen Worten stand er auf und stieg in die Kutsche die jetzt bereit stand und war weg.

Dr. Kroque saß noch einen Moment benommen da und verwundert sich. Dann inspizierte er das Haus und fand eine Praxis vor die mit allem ausgestattet war was das Ärzteherz begehrt. Und ebensolche schöne Privatgemächer . Er setzte sich an den großen Schreibtisch im Behandlungsraum und in den gemütlichen Ledersessel. Da saß er für den Moment einfach etwas unschlüssig da.

In den folgenden Tagen kamen alle Dorfbewohner und begrüßten ihn überaus freundlich und überschwänglich. Versorgten ihn mit allem notwendigen.

Er musste sogar eine grobe Wunde bei einem Knecht am Bein nähen. Dieser säbelte sich beim Heu machen mit einer Sense in dieses. Wobei ihm nicht verborgen blieb, das die Magd, die den Knecht brachte und überaus angenehm anzusehen war, ihm schöne Augen machte. So vergingen die Tage, Wochen und die Monate. Der Sommer, ebenso wie der Herbst und auch der Winter kamen und vergingen. Er versorgte kleinere Wunden, im Winter vor allem kleinere Erfrierungen an Händen und Füßen, ein leichter Schnupfen hier, ein verrenkter Rücken da das war es.

Weihnacht verbrachte er bei der Magd, die sich aufopferungsvoll um ihn kümmerte und bemühte. Auch er begann sich für sie zu interessieren, immer noch die Worte des alten Arztes in den Ohren. Abends ging er öfter mal in das Wirtshaus des Dorfes und freundete sich mit dem Dorflehrer und dem Pastor an. Auch der Bürgermeister saß gelegentlich bei ihnen.

Er selber verlor wegen der gesunden Ernährung und der vielen Bewegung seine überflüssigen Pfunde, bekam eine braune und gut durchblutete Haut. Die frische Bergluft tat ihr übriges. So verging Ein Jahr und dann das nächste. Als langsam der Frühling wieder nahte, war er auch wieder viel unterwegs, sammelte frische Kräuter und braute zusammen mit dem Apotheker aus der Stadt, seine eigenen Tinkturen und Medizin, die sich erfolgreich unten in der Stadt verkaufte. Dann saß er einmal alleine in seinem wunderschönen Haus in seinem gemütlichen Sessel. Da zur Zeit wieder einmal alle gesund waren und er nichts zu tun hatte.

Gerade kam er von einer kerngesunden jungen Frau, die in den nächsten Wochen ein sicher ebenso kerngesundes Kind auf die Welt bringen würde.Es mangelte ihm an nichts, und doch bemerkte er eine zunehmende Unzufriedenheit in sich aufsteigen. Dafür hatte er studiert? Um hier zu sitzen und diese gesunden Menschen zu betreuen, die ihn doch eigentlich nicht brauchten? Was er tat, könnte auch der Pastor oder Lehrer machen. Da kam ihm eine Idee. Es gab doch noch eine Gefahr für die Menschen hier oben, von der diese nichts wussten.

Einige Tage später saß er mit dem Lehrer zusammen, mit dem er mittlerweile gut befreundet war, und informierte ihn über Mikroorganismen die krank machen können und dadurch sehr gefährlich wären. Der Schullehrer der darüber sehr erschrocken war, versprach ihm seine Kinder in der Schule dahingehend zu informieren, was er auch tat. In den nächsten Tagen sprach er mit seinen Schülern, welche wiederum mit ihren Eltern sprachen. Danach füllte sich die Praxis des Dr. Kroque immer mehr. Alle ließen sich untersuchen, ob sie die Mikroorganismen in ihrem Körper hatten.

Von da an wusste der Dr. vor Arbeit nicht mehr ein noch aus. Keine Wanderungen in der Sonne mehr. Kein Kräutersammeln. Und nur seltene Besuche im Wirtshaus. Er wurde immer blasser und nahm wieder zu, die Blumen am Haus verblühten. Und er vergaß die schöne Magd. Sein Konto füllte und füllte sich.

Am Ende pflegte die eine Hälfte des Dorfes, die andere. Irgendwann wurde Dr. Kroque vor Überarbeitung selber krank und zog in die Stadt. Seine Praxis übernahm ein anderer.

Ich finde das passt zu meinem Thema.

Die Gedanken, die ,ich am häufigsten denke, werden mir im Leben wiederbegegnen. Und mich bis an mein Lebensende begleiten.

Danke für die Aufmerksamkeit!

Alles Gute, Gesundheit, Frieden und Harmonie.

Luke Elljot

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Über Luke Elljot - Autor

Bei Beginn des Blogs 2015 war ich um jetzt genau zu sein 53. Ich möchte so über meine persönlichen guten Erfahrungen auf dem Gebiet der Gedankenkraft informieren. Inclusive den natürlichen Rückschlägen. Dazu habe ich auch ein Buch geschrieben: Lutz Jacobs, Gesundheit und Spiritualität. ISBN: 978-3 8442-3669-9 erhältlich beim epubli Verlag. http://www.epubli.de
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