Alleine sein, warum ist das für viele so schlimm? © by Luke Elljot

Vor einem Monat hat mich der Epilepsieteufel zuletzt wieder erwischt! Alles was ich seit dem veröffentlichte, war vorgeschrieben. Musste nur noch locker überarbeitet werden. Jetzt bin ich wieder live drauf…. sozusagen.

Komischer weise fällt mir fremdes, also etwas von anderen zu lesen, immer noch sehr schwer.

Dabei fällt mir auf, das seit dem NICHTS mehr war. Nichts. Auch kein petite mal, wie es so schön in Fachsprache heißt. Kein kleiner Anfall. Könnt ihr ja mal nachlesen. Wenn ihr wollt. Aber erschreckt nicht. Das betrifft mehr Menschen als man denkt. Deswegen soll sich aber niemand ins Bockshorn jagen lassen. Denn das ist ja oft der Sinn dieser allgemeinen Diagnosen. Sich schnell richtig krank fühlen und behandeln lassen. Lasst es wenn ihr wollt und wenn nötig überprüfen, aber nicht unnötig verrückt machen. Manche Abläufe im Gehirn können ähnlich so gefühlt bzw. wahrgenommen werden, ohne tatsächlich pathologisch zu sein.

Auch dieses mal habe ich mir dazu meine Gedanken gemacht und lasse sie hier wieder raus. Einfach so, für mich. Wohin sie mich auch immer führen, Sie sollen in jedem Fall immer Positives bewirken.

Wer ähnliches sieht – gut. Wer nicht – auch gut. Was ich erreichen will sind neue Gedanken! Neue Gedanken bedeuten neue Welten – neue Schicksale! Vielleicht!

Wir sind allein. Immer.

Wenn ich meine Krampfanfälle habe bin ich allein. In mir allein. Ich allein muss damit klarkommen. Natürlich können von außen Maßnahmen eingeleitet werden um mir zu helfen. Aber klarkommen muss letztendlich ich damit. Es passiert in mir.

Also kann ich, ebenfalls letztendlich, nur den Unterschied machen zwischen allein, und vollkommen allein.

Im Volksmund sagt man ja so schön; „Man kann jemandem nur vor den Kopf gucken!“ genau so ist es. Oder der klassische Westernfilmtitel „Django – Beim sterben sind wir alle allein!“ Genau so ist es.

In uns! Sitzen wir mit 400 anderen Leuten in einem Kinosaal und sehen uns den neuen star wars an, sind wir dennoch alleine! In uns. Jeder sieht den Film mit seinen Augen, hört ihn mit seinen Ohren und denkt sich seine eigenen Gedanken…. allein! Weiß nicht was der Nachbar denkt. Oder ob er die Farben anders wahrnimmt. Oder die Höhen und Tiefen genauso wie man selbst.

Möglicher weise ist das, neben den schon bekannten, auch einer der Gründe, warum der moderne Mensch diesen immer stärker ausgeprägten Gruppenwunsch, oder -drang hat. Sich in Massen einem angesagtem Trend an zu schließen. Zu denken was alle denken! Warum so viele Menschen Angst vor Stille und alleine sein haben, was häufig mit nachdenken verbunden ist. Mit sich nach innen richten.

Oder sich politischen Meinungen, oder religiösen Vorstellungen, auch wenn es wahnhafte sind, an zu schließen, wenn es doch alle tun. Bloß um nicht zu bemerken das es stimmt, was ich sage.

Es war sehr befremdend das für mich zu erkennen. Diese Realität. Diese Einsamkeit in uns. Ohne diesen pathetischen Touch. Zu erkennen das es eine vollkommen normale Alltäglichkeit ist, die mich mein Leben lang begleitet. Uns alle wohl.

Aber wenn uns dieses allein sein von Natur aus gegeben wurde, dann muss es gut für uns sein! Sollten wir uns dann nicht viel mehr darauf einlassen?

Durch meine Erkrankung haben sich all die Bücher die ich vorher schon gelesen habe, zusammengefügt und auf einmal einen Sinn ergeben.

Die Gedanken, die ,ich am häufigsten denke, werden mir im Leben wiederbegegnen. Und mich bis an mein Lebensende begleiten.

Danke für die Aufmerksamkeit!

Alles Gute, Gesundheit, Frieden und Harmonie.

Luke Elljot

 

Advertisements

Über Luke Elljot - Autor

Bei Beginn des Blogs 2015 war ich um jetzt genau zu sein 53. Ich möchte so über meine persönlichen guten Erfahrungen auf dem Gebiet der Gedankenkraft informieren. Inclusive den natürlichen Rückschlägen. Dazu habe ich auch ein Buch geschrieben: Lutz Jacobs, Gesundheit und Spiritualität. ISBN: 978-3 8442-3669-9 erhältlich beim epubli Verlag. http://www.epubli.de
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Epilepsie, Gedankensphären, Gedankliche Ströme, Glaube, Innere Haltung, Spiritualität abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten zu Alleine sein, warum ist das für viele so schlimm? © by Luke Elljot

  1. Wahre Worte die du da schreibst mir geht es so jeder „kackt“klug ohne zu wissen wie es in der jeweiligen Situation eigentlich ist also ist man allein

    Gefällt 2 Personen

  2. Änschie schreibt:

    Also fernab von bestimmten Erkrankungen – bei denen man immer mit sich allein ist – ich bin selbst gerne mal allein mit mir. Um mich zu ordnen, neu zu strukturieren und um Dinge zu tun, die ich gerne mache, wenn keiner zuschaut. Zum Beispiel in Tshirt und Hotpants mitm Glas Wein durchs Wohnzimmer tanzen. Das muss niemand sehen, das mache ich für mich.
    Ein wirklich toller Beitrag von dir, dafür auch mal ein Danke.
    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag(abend)

    Gefällt 1 Person

    • Danke dir zurück! Ich wollte auch niemanden persönlich ansprechen oder zu nahe treten. Allein sein ist ja ein sehr persönlicher Zustand und definiert jeder selbst. Ich würde beispielsweise nicht in Hotpants durch die Wohnung tanzen…. 🙂 Bis dahin. Luke

      Gefällt 1 Person

  3. Katrin - musikhai schreibt:

    Ich habe erst kürzlich darüber nachgedacht, dass ein jeder von uns sich alleine durch den Alltag schlagen muss. Im ersten Moment machte mir das Angst. Aber andererseits: keiner schlägt sich so für mich durchs Leben, wie ICH für MICH. 😉

    Gefällt 2 Personen

    • Ja, das sehe ich auch so. So lange man sein Leben nicht auf Kosten anderer lebt, vollkommen o.k. Wenn man am Ende zurückblicken kann und sagen kann, es war ok, dann is es doch gut. Was genau ich damit meine, steht in meinem Blog. Denn darüber mag es sehr unterschiedliche Auffassungen geben. Irgendwie ist es ja auch ein merkwürdiger Gedanke sich vorzustellen, das es so viele Realitäten gibt, wie es Menschen gibt.Und jeder muss mit seinem Blatt spielen. Ein Riesending, über das man ewig diskutieren kann, ohne einen gemeinsamen Nenner zu finden. Es muss eben jeder SEINEN Weg gehen.Alles liebe und alles gute und sleep werry well. oder so… 🙂 Luke

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s