Die Vögel des Kummers und der Sorge.#2 © by Luke Elljot

Diesen kleinen Absatz werde ich vor jedem diesbezüglichen Artikel voranstellen. Wer regelmäßig mitliest, sehe darüber hinweg.

Eine neue Aufgabe ist an mich heran getragen Worden. Ein früherer Bekannter und Berufskollege hat mir sein Tagebuch zugeschickt. Auch er ist mit seiner Praxis pleite gegangen Ist allerdings deutlich jünger als ich. Er hat in meinem Blog gelesen und fand sich in verschiedenen Passagen wieder. Darum hatte er eine Bitte an mich. Glücklicher weise findet er meinen Schreibstil toll. Gerne komme ich dieser Bitte nach.

Er hat mir seinen Aufschrieb (200 A4 Seiten) zugeschickt. Ein Tagebuch, wenn man so will. Mit der Bitte es zu überarbeiten und eine „Geschichte“ daraus zu machen. Ich fand die Idee toll. Also werde ich Seite für Seite überschreiben, ihm zuschicken, und wenn er sein OK gibt, in meinem Blog veröffentlichen. Ja, meine Gedanken holen mich ein. TOLL!!! Neben meinem Gitarre und Blues üben (und vielleicht eine eigne CD veröffentlichen) , meinen eigenen Romanen, meiner Arbeit (450,.€ Job) und jetzt diesem neuen Projekt, bin ich voll ausgelastet.

Daß die Vögel des Kummers und der Sorge

über unseren Häuptern fliegen,

können wir nicht verhindern.

Aber daß sie Nester in unseren Haaren bauen,

das können wir verhindern.

  • chin. Weisheit –

Irgendwo, beginnt eine Geschichte.

Beim schreiben, mit dem ersten Wort. Doch wo beginnt eine Lebensgeschichte. Oder womit. So eine wie diese hier. Selbst beim schreiben ist es wichtig die Geschichte mehrdimensional zu gestalten. Ihr und den Charakteren sozusagen Leben zu geben. Doch diese hier ist Leben. Es ist die Geschichte von…. nennen wir ihn Hans Schuld. Ein Arbeitstitel sozusagen. Eine Geschichte die mir zugetragen wurde, und deren Ehre ich habe, sie erzählen zu dürfen. Eine Vollkommen normale Geschichte. Wie sie alltäglicher nicht sein könnte. Und trotzdem ist es für Hans Schuld die Geschichte seines Lebens. Seine Lebensgeschichte! Zumindest zum Teil. Also. Alles was jetzt folgt, ist nur in meiner Begleitung. Es ist Hans Schuld.

2.

Hans war der Auffassung, das sein Schicksal so einmalig nicht ist. In diesem Punkt kann ich ihm nur recht geben. Wir sind uns sehr ähnlich, Hans und ich. Weswegen er mir ja auch die Ehre gegeben hat, ihn hier zu beschreiben. In seinem Einleitung zu seiner Motivation alles aufzuschreiben sagt er auch dass es in seiner Geschichte sicher auch etwas nachdenkenswertes gibt. Eben weil sie so alltäglich ist. Aber er sagt auch, das es vielleicht niemanden interessierten könnte. Weil es eben so „normal“ ist was er zu sagen hat. Bücher finden ihre Leser. Und diese Tagebücher, die jetzt lange im Schrank in seinem Büro lagen. Kommen jetzt hier, sozusagen auf die Welt. Nun, Hans und ich, wir werden sehen. Er schreibt das wer sich hier nicht wiederfindet, nicht weiterlesen sollte. Denn nichts ist so grauenhaft sinnlos, wie Zeitverschwendung. Er hat recht , wie ich finde, wenn er sagt. Zeitverschwendung, ist Lebensverschwendung. Und das geschieht auch so schon viel zu oft. So viele Saugen uns unsere Zeit ab, Ihr glaubt das nicht? Dann lest mal Momo, von Michael Ende. So viele Zeitdiebe! Er will sich daran nicht beteiligen. Hat selber seine Zeit.. verschwendet.

Auch in dem folgenden ist er mir sehr ähnlich. Es ist seine Geschichte. Mag der geneigte Leser damit machen was er will. Er bewertet nicht und will auch nicht bewertet werden. Es ist eben wie es ist!

Hans sah sich beim schreiben seiner Tagebücher selbst ins Gesicht. Vor allem in sein Inneres. Manches was er dort schrieb, tat weh. Aber er wollte diesen Schmerz. Er wollte es fühlen, sich fühlen. Überhaupt etwas fühlen. Tränen sind geflossen. Alleine, für sich, vor dem Ringbuch, mit seinem Kugelschreiber in der Hand.

Hans wollte sich wach, oder aufrütteln. In ihm war alles tot.

AUFWACHEN!!

Alle die seine Geschichte lesen, sollen sich Gedanken machen. Auch in diesem Punkt sind wir uns einig. Damit fängt es an. Fängt alles an. Mit den Gedanken. Überhaupt erst einmal herauszufinden, was wir wirklich denken. Nicht das was da an der Oberfläche rumdümpelt. Der Kern, die Essenz unserer tiefsten eigenen Gedanken. Auch wenn ich jetzt vorgreife, aber durch seinen Aufschrieb hat Hans sie gefunden. Das sagte er mir zumindest. Was davon in diesen Tagebüchern steht. Wir alle die hier mitlesen, werden es herausfinden.

Er hat in den ersten Worten etwas gesagt, was auch ich in meinem Blog schon geschrieben habe.

Zitat:

Ich wette alle sind mit mir einer Meinung, dass wenn alle Menschen sich nur um sich selber kümmern würden wenn es Probleme gibt, und die Gründe bei sich selber suchen würden, es weit weniger Kriege und all die anderen unerfreulichen Dinge dieser Zeit gäbe.Oder?

Ich habe diese Tagebücher geschrieben für alle die sich an noch nichts gewöhnt haben. Ich bin nicht bereit, alles einfach weg zu schmeißen.“

Hans sah einen Abgrund auf den er zusteuerte. Einen Abgrund. Dieses Leben. Frau, Kinder, Heim und Herd, das alle so sehr wollen. Verschwand auf einmal. Der Sinn, des Lebens. Familie gründen, den Kindern eine sichere Heimat bieten. Zerfloss ihm zwischen den Händen. Nachts lag er wach und sah nur Dunkelheit. Alle anderen um ihn herum, waren so strebsam und rechtens. Er fing an zu trinken um nicht mehr denken zu müssen. Nur um sich am nächsten morgen noch schlechter zu fühlen.

Mut. Wo war sein Mut geblieben.

Immer wieder sagt Hans; ich muss meine Gedanken ändern.

Das Hamsterrad. Immer und immer wieder die Gedanken. Zurück und zurück in diese Gedanken.

Hans schreibt von einer „neuen Einstellung“

Ich habe in meinem Blog oft darüber geschrieben, den Standpunkt zu verändern.

Den Geist frei machen! Durch neue Gedanken! Das klingt so einfach. Doch es ist nicht einfach. Den Horizont erweitern. Hans möchte seinen, und den Horizont anderer erweitern. Viele die hier schreiben glänzen mit hoch intellektuellem Wissen. Philosophieren über die einfachsten Zusammenhänge in epischer breite. Verschwörungstheoretiker und und und. Hans wird diese langweilen. Aber ich persönlich denke, diese brauchen einen Hans Schuld nicht. Und er sie nicht, wie er mir sagte.Aber so ist es eben. Eins findet zum anderen. So ist es eben. Ich gebe nur Hans wieder.

Es ist Hans Schuld.

Danke für die Aufmerksamkeit!

Alles Gute, Gesundheit, Frieden und Harmonie.

Luke Elljot

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Über Luke Elljot - Autor

Bei Beginn des Blogs 2015 war ich um jetzt genau zu sein 53. Ich möchte so über meine persönlichen guten Erfahrungen auf dem Gebiet der Gedankenkraft informieren. Inclusive den natürlichen Rückschlägen. Dazu habe ich auch ein Buch geschrieben: Lutz Jacobs, Gesundheit und Spiritualität. ISBN: 978-3 8442-3669-9 erhältlich beim epubli Verlag. http://www.epubli.de
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5 Antworten zu Die Vögel des Kummers und der Sorge.#2 © by Luke Elljot

  1. haluise schreibt:

    zeit ist illusion, nichts oder-oder — ICH verschwende also illusion oder nichts oder-oder
    wer sich „zeit“ für etwas nimmt, der braucht das — gut
    wenn ICH nicht lesen mag, dann mag ICH nicht lesen — gut … ohne bewertung
    neugierig hat mich das gemacht, das gsehnt mir denn, ob es sich für mich weiterhin lohnt … ohne bewertung
    hallödele

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  2. Ich leite Deine Kommentare an ihn weiter. Mal sehen was er sagt. Bitte entschuldige meine etwas schroffe Art. Hab im Moment eine schwere Zeit.Arger, Gesundheit alles blöd. Bin der Luke.

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