Morgenrot 34 © by Luke Elljot

Kapitel 8/3

Jedwede Tat die hier geschieht,

geschieht nach dem Naturgesetz.

Ich bin der Täter dieser Tat,

ist selbstgefälliges Geschwätz!“

-Unbekannt-

Alles was ich wollte, könnte ich sein? Durch diese tiefe innere Verbindung die es nur zu erwecken galt? War es dass?

Es war sehr bizarr. Da stand ich, in meinen Gedanken und Gefühlen so aufgewühlt wie selten. Neben mir, auf der einen Seite die aktuelle künftige Zeit in voller Blüte, Mai! Sie stand auf und kam zu mir herüber. Der Duft ihres Parfüms war schon lange vor ihr da. Ihr ganzes zartes Wesen strahlte mich an und in ihrem Blick die bange Frage nach meinem Befinden. Meine Sehnsucht erweckend ihre Nähe zu spüren. Auf der anderen Seite Marcus. Wartend. Für mich jetzt gerade die zwar ebenso lebendige, aber längst verflossene Vergangenheit. Gelassen, voller Ruhe und Frieden. Mir ebensolches darbietend. Einen Frieden den jeder Mensch sucht. Gerne würde ich mich an diesen anlehnen. Und für einige Momente, wenn ich hätte eine Entscheidung treffen müssen, wäre ich nicht in der Lage dazu gewesen dies zu tun. Glücklicher weise stand eine solche nicht zur Debatte.

ist er da?“ fragte Mai mit einem leisen Flüstern. „Er ist doch gerade hier in der Nähe.“ Das war keine Frage, sondern eine Feststellung.

Und diese Worte waren es die mich aus meiner geistigen Starre lösten.

Ja.“ sagte ich unsicher. „Ja. Er steht hier neben mir.“ Erst jetzt realisierte ich… „woher weist du das? Du weist das er da ist?“

Ja.“ antwortete sie. „Ich kann ihn fühlen.“ Neben mir richtete sich Marcus Christianus auf und steckte seine Hände in die weiten Ärmel.

Du kannst ihn fühlen?“

Ja, er steht neben dir. Ich fühle ihn hier.“ dabei legte sie ihre rechte Hand auf ihr Herz. „Es ist ein schönes Gefühl. So warm und friedlich. Ich würde ihn so gerne einmal sehen“

Immer wieder, wenn ich mich an diese Momente erinnere, versuche ich mir Marcus vorzustellen. Aber was ich sehe ist immer nur eine schlanke große Gestalt in einer weißen Kutte. Sein langes Haar fällt wellig um sein Gesicht und ich sehe diese wunderschönen blauen Augen. Mag Marcus Christianus für jeden so aussehen, wie er ihn sich vorzustellen vermag.

Aber wie ich dort mit Mai stehe, in dieser engen Vertrautheit zwischen uns. Immer wieder wandert dieses Bild, diese Erinnerung, mit diesem tiefen Vertrauen durch mein Blut. Es ist, als ob sich dieser Moment habe mitreißen lassen. Mit all seinen betörenden und wunderschönen Einzelheit mitreißen lassen von dem Strom meines dickflüssigen roten Lebenstropfens, der heiß durch meine Adern fließt. Zeit meines Lebens zirkulierend, immer wieder mein Herz berührend und erfüllend. Nie, nicht in meinem ganzen Leben, werde ich von diesen Augenblicken loskommen. Ein solches Juwel der Erinnerungen, das man immer wieder all zu gerne betrachten mag.

Johannes,“ sagte Marcus. „Ich denke wir sollten uns bei der Wohnhöhle treffen. Zusammen mit deiner Freundin, erwarte ich euch dort.“ Dann war er verschwunden.

Er ist weg.“ stellte Mai fest.

Komm. Lass uns unsere Sachen zusammenpacken und zu den Wohnhöhlen zurückgehen.“

Werden wir ihn dort treffen?“ „Ich denke ja.“

Also packten wir unsere Sachen. Immer noch war ich erstaunt, wie gelassen und selbstverständlich Mai das alles hinnahm.

Dann sahen wir uns an und ich sagte. „Also los.“ Ich wusste nicht annähernd was uns erwartete. Doch ich wusste das wir zu keinem Zeitpunkt in Gefahr sein würden.

Woher ich das wusste?

Marcus würde dort sein und Mai und ich waren zusammen. Was sollte da schon passieren?“

-Luke Elljot-

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Über Luke Elljot - Autor

Bei Beginn des Blogs 2015 war ich um jetzt genau zu sein 53. Ich möchte so über meine persönlichen guten Erfahrungen auf dem Gebiet der Gedankenkraft informieren. Inclusive den natürlichen Rückschlägen. Dazu habe ich auch ein Buch geschrieben: Lutz Jacobs, Gesundheit und Spiritualität. ISBN: 978-3 8442-3669-9 erhältlich beim epubli Verlag. http://www.epubli.de
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