Die bockige Verdammnis. © by Luke Elljot

Die bockige Verdammnis.

Der Tag meines letztem Krampfanfalls, war ein schwarzer Tag! Voller bockiger Verdammnis.Ein schwarzes saugendes Elend. Eine viehische Hilflosigkeit.

Aus der warmen Asche der jüngsten Vergangenheit, stöberte ich all mein Versagen, all meine Fehler hervor. Fehler und Versagen die mich in diese Situation gebracht haben. Verstärkt durch die alten die ich, wie ich dachte, mit einem Betonsockel im Meer des Vergessens versenkt habe. Doch die tauchen immer gerade dann, wie durch Zufall, wieder auf.

Plötzlich und unvermittelt umringen sie mich, schlagen und prügeln auf mich ein. höhnisch lachend! Dazu noch die Sorgen aus der Zukunft.

Ich stellte alles unter das Mikroskop einer morbiden Phantasie, das alles um ein zehntausendfaches vergrößert, oder umgekehrt alles Gute um ein zehntausendfaches verkleinert!

Unser Instrument ersten Ranges.

Innerhalb kürzester Zeit, errichte ich einen erstklassigen Hades um mich! Die Wände bis oben mit den Scherben all meiner zerstörten menschlichen Hoffnungen verkleidet. Das Glück in einem Mülleimer, die Liebe eine rußende Lampe, brennend durch traniges Öl. Die Fenster schwarz von all dem Ruß.

Die Welt ein abscheuliches Luder. Genug! Das war fast mehr, als ich ertragen konnte.

Ich habe alles hervorgeholt, was ich hervorholen konnte. Alles was mir so grauenhaft wie möglich erscheint. Den tiefsten Schmerz in meiner Seele ausgegossen.

Warum sollte ich jetzt noch die ganze Verdammnis empfinden? Habe ich doch allen Schmerz und Selbstmitleid aus ausgenossen und ausgekostet.

Und da dann habe ich erkannt ; Und mein Herz sagt zu mir „Ich bin es zufrieden!

Gestern schien die Sonne schön und warm, und genauso scheint sie heute. Auch ich habe noch das gleiche Bewusstsein wie gestern!“

Die bestialischen Regenwolken meiner Verzweiflung werden sich wieder verziehen, verteilen, verschwinden!

Emmerson viel mir ein, der sagte

der Lauf aller Dinge lehrt uns Vertrauen!

Aber auch diese dunklen Gedanken müssen gedacht werden. Ich muss mich damit auseinander setzen!

Nur darf ich nicht in ihnen verweilen! Ich muss mich weiterbewegen! Durch den Schmerz, durch das Leid, durch die Verzweiflung hindurch! Mich diesen stellen, aber dann immer weiter! Den Horizont erweiternd.

Niemand geht in einen dunklen Keller, um sich einen fröhlichen Tag zu machen!

Die Gedanken, die ,ich am häufigsten denke, werden mir im Leben wieder begegnen.

Danke für die Aufmerksamkeit!

Alles Gute, Gesundheit, Frieden und Harmonie.

Luke Elljot

 

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Über Luke Elljot - Autor

Bei Beginn des Blogs 2015 war ich um jetzt genau zu sein 53. Ich möchte so über meine persönlichen guten Erfahrungen auf dem Gebiet der Gedankenkraft informieren. Inclusive den natürlichen Rückschlägen. Dazu habe ich auch ein Buch geschrieben: Lutz Jacobs, Gesundheit und Spiritualität. ISBN: 978-3 8442-3669-9 erhältlich beim epubli Verlag. http://www.epubli.de
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2 Antworten zu Die bockige Verdammnis. © by Luke Elljot

  1. Nachtpoetin schreibt:

    Akzeptanz – Loslassen – Vertrauen…

    – Fehler der Vergangenheit kann man nicht ändern
    – Sich selbst vergeben
    – Keine Schuldgefühle mit sich schleppen

    Es war, wie es war, man konnte eben nicht anders damals. Versuchen zu akzeptieren, was geschah und auch eventuelle Konsequenzen. Es ist nicht immer leicht, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass Akzeptanz sehr befreiend sein kann. Wenn man es schafft, die Dinge, wie sie sind, oder wie sie mal waren, zu akzeptieren, tut man sich mit dem Loslassen auch nicht mehr so schwer. Doch bevor man etwas loslassen kann, muss man es erst innerlich akzeptieren – meiner Meinung nach. Akzeptanz ist der erste Schritt.

    Alles Liebe
    Nachtpoetin

    Gefällt 2 Personen

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