Die ständige Erneuerung! © Luke Elljot

Eine Erweiterung meines letzten Beitrags.

Lebenskraft kommt aus der unendlichen Quelle des Universums. Eine ständige Erneuerung des Seins. Immer und ewig fließende Schöpfung! Es ist vollkommen unnatürlich in einem Leben einen Status Quo erreichen zu wollen. Aber noch unnatürlicher ist es ständig in Vergangenem zu leben. Beides bedeutet mindestens Stillstand. Das ist unnatürlich.

Unter anderem das habe ich damals gesehen!

Ich glaube es war Göthe der sagte.

Wende dein Antlitz immer in die Sonne, dann liegen die Schatten hinter dir.“

Es lohnt sich wenn ich mich umschaue und sehe, dass das Leben ein immer währender in verschiedenen Zyklen bestehender Wandel ist. Im Kleinen wie im Großen!

Ich sehe in all diesem kein übergeordnetes Wesen, dem ich folgen muss. Und in dem ich nur Erfüllung und Frieden finde, wenn ich mich an seine „Regeln“ halte.

Was ich sehe ist das alles um mich herum in vollkommener Harmonie, die für mich Liebe bedeutet, besteht. Das gesamte Universum lebt und stirbt. Und alles geschieht in Harmonie. Auch ohne uns zu fragen. Mein Beitrag „Bausteine des Lebens“ passt dazu sehr gut.

Der Lauf aller Dinge lehrt uns Vertrauen. Es gilt nur zuzuhören. Dann vernehmen wir auch das richtige Wort.

Nur was unserem GUT“ entspricht ist ok. Und wird benutzt. Was dem nicht entspricht wird bekämpft. Und wie wir alle wissen, sind diese Standpunkte für den Menschen ein sehr sehr bewegliches Prinzip. Je nachdem, was ihm gerade passt, werden Religionen und Götter ausgetauscht oder verändert, wie es gerade beliebt! Das lehrt die Geschichte und auch die Gegenwart! Vor allem die Gegenwart!

Auch das betrifft mich sehr persönlich! Nur weil mir der Schlaganfall nicht in den Kram passte, muss er ja nichts schlechtes bedeuten!

Die ewigen universellen Gesetze bleiben immer die gleichen. Sie halten alles zusammen und in Bewegung. Halten Sterne in ihren Bahnen, lassen Sonnensysteme entstehen und vergehen. Wie auch wir, entstehen und vergehen. Wir sehen diese Kräfte nicht….. und doch sind sie da!

Ich finde diese Gedanken sehr beruhigend. Denn wenn diese Gesetze seit unendlichen Zeiten alles um uns herum erhalten, in einem ewigen Gleichgewicht erhalten haben bedeutet das, wenn ich mich nach diesen orientiere, lebe ich ebenfalls in diesem Gleichgewicht und in dieser Harmonie.

Und das hat nichts mit Vergeistigung und Entfremdung oder Realitätsverlust zu tun. Ganz im Gegenteil.

Ein Gehirn das ständig in der Vergangenheit lebt. Das aus dieser Vergangenheit, immer, bei allem was ihm begegnet, ständig die gleichen Assoziationen hat. Hunderte, vielleicht tausende male am Tag! So ein Gehirn wird nicht mit neuen Ideen genährt. So ein Gehirn, und damit der ganze Mensch lebt im alten. Das bedeutet Verfall und Tod! Was soll solch eine Lebenseinstellung anderes bringen als das der Geist immer mehr die Kontrolle über den Organismus verliert? Das Versagen des Gedächtnisses, zitternde Glieder, die Sinne die immer mehr nachlassen! Wenn nichts Neues mehr kommt, nur Vergangenes noch da ist? Wenn es kein neues tägliches Brot mehr gibt? Keine neue Gedanken?

Gemäß dem Kybalion existiert alles im kleinen, wie im großen.

Wenn dann aus unseren Gedanken, Dinge entstehen können. Wörter wie diese! Glühlampen, Stühle, Häuser. Neue Züchtungen von Pflanzen und und und.

Warum soll es dann nicht uns übergeordnete Gedanken geben. Von einer Größe und Weite die sich unserer Vorstellung vollkommen entzieht aus denen alles um uns herum entsteht? Wenn diese Gedanken sich immer nur an dem orientierten, was war, wie sehe dann die Schöpfung aus?

Ich möchte diesen Beitrag mit einem Gedicht beschließen, das Nelson Mandela im Gefängnis immer rezitiert hat. Es war sein Lieblingsgedicht.

Invictus

(Unbezwungen)

Aus dieser Nacht, die mich umhüllt,

von Pol zu Pol schwarz wie das Grab,

dank ich welch immer Gottes Bild

die unbezwungne Seel mir gab.

Wen grausam war des Lebens Fahrt,

habt ihr nie zucken schrein mich sehn!

Des Schicksals Knüppel schlug mich hart,

mein blutger Kopf blieb aufrecht stehn.

Ob Zorn erfüllt, ob tränen voll,

ob Jenseits schrecken schon begann:

das Grauen meines Alters soll

mich furchtlos finden jetzt und dann.

Was kümmert´s, das der Himmel fern

und das von Straf´ mein Buch erzähl,

ICH bin der Herr von meinem Stern,

bin meiner Seele Kapitän.

  • William Ernest Henley –

Es ist auch mein Lieblingsgedicht.

ICH bin der Herr von meinem Stern,bin meiner Seele Kapitän. Nichts und niemand kann mich von meiner eigenen Verantwortung entbinden alle Konsequenzen in meinem Leben tragen zu müssen. Die schlechten! Aber genauso auch die Guten! Es ist mein Kurs!

Das Gesetz von Ursache und Wirkung!

Die Gedanken, die ,ich am häufigsten denke, werden mir im Leben wieder begegnen.

Danke!

 

Alles Gute. Gesundheit, Frieden und Harmonie!

Luke Elljot

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Über Luke Elljot - Autor

Bei Beginn des Blogs 2015 war ich um jetzt genau zu sein 53. Ich möchte so über meine persönlichen guten Erfahrungen auf dem Gebiet der Gedankenkraft informieren. Inclusive den natürlichen Rückschlägen. Dazu habe ich auch ein Buch geschrieben: Lutz Jacobs, Gesundheit und Spiritualität. ISBN: 978-3 8442-3669-9 erhältlich beim epubli Verlag. http://www.epubli.de
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