Gedanken sammeln – eine Möglichkeit von vielen © by Luke Elljot

Noch! Noch haben wir über unsere Gedanken die alleinige Kontrolle. Können selbstbestimmt denken was wir wollen. Ich habe es schon öfter gesagt; Das nicht tun, ist eine unserer mächtigsten Waffen. Denn in diesem „Nicht tun!“ sind wir in uns selbst. Können uns öffnen für „unser“ Universum und allen damit verbundenen Möglichkeiten freien Raum lassen.
Wir sollten diese Möglichkeiten besser nutzen!

Einfach ab und zu mal innerlich anhalten. Sich zum Beispiel in den Stuhl auf dem man gerade sitzt, zurücklehnen. Die Arme hängen lassen und einfach mal versuchen nichts bestimmtes zu denken. Vielleicht nur drei-vier Sekunden. Um das zu schaffen, kann man sich auf etwas das man sieht besinnen. Den Schmetterling der vorbeifliegt. Den Ast mit seinen Zweigen und Blättern über einem der sich im Wind bewegt. Die Wolke die über uns hinwegzieht und beobachten wie sie sich verändert. Die Wellen auf dem Meer, was auch immer. Wenn es Freude bereitet und einem ein gutes Gefühl gibt ist es richtig. Aber auch nur dann und nur so lange. Wenn es Konzentration und Willen erfordert, dann nicht mehr.
Mir selber hat diese Übung geholfen auf diesen Weg zu kommen.

Leider gibt es viele die nicht einen Moment zur Ruhe kommen können. Dann kann man ja alleine damit anfangen einfach mal ein paar Minuten ruhig dazusitzen.

Einfach dasitzen, ohne irgend eine Bewegung oder Regung.
Wenn das geschafft ist, dann kann man aus dieser Ruhe, die innere Ruhe ableiten. Wenn man ruhig da sitzt, seinen Blick schweifen lassen und irgend ein beliebiges Objekt betrachten. Sich jede Kleinigkeit daran bewusst machen. Etwa die Zeichnung bei einem Schmetterling oder einem Vogel. Das wunderschöne vollkommen gleichmäßige Spinnennetz in dem Busch, oder die Furchen in der Baumrinde und das Moos das darauf wächst, die Farbe oder Maserung der Pflastersteine, oder die Ameise die über diese krabbelt. Was auch immer. Still und nur für sich. Einfach betrachten wie es ist! Wenn das dann ebenfalls problemlos gelingt, ist man schon ein Stück weit gekommen, hat man den ersten Schritt getan, auf dem Weg in die Kunst der Tragträumerei oder der Mentalen Abstraktion.

Der zweite und alles vollendende Schritt ist es dann, seine Gedanken auf seine Träume, Ziele, Wünsche, was auch immer zu lenken. Und dann, ja dann nur noch üben, üben…..üben.

Für diese wenigen Sekunden hat der oder diejenige dann seinem Körper ein Atom der Ruhe gegönnt, die essentiell wichtig ist für das Mensch sein. Die Saat ist gesät.

Bei diesen Übungen, darf man natürlich keinen schnellen Erfolg erwarten. Denn wer die Rastlosigkeit seines ganzen bisherigen Lebens besiegen will, braucht immer wieder Übung und Wiederholung.Zunächst müssen ja die vielleicht Jahrzehnte lang gepflegten Gewohnheiten beseitigt werden. Aber so werden die Gedanken mit der Zeit immer freier.
Irgendwann steht man vielleicht an einem Bahnhof, oder Flugplatz mit tausenden von Menschen die um einen herumwuseln.

Man lehnt sich zurück, gegen eine Lehne, oder gegen eine Wand, im sitzen oder stehen.  lässt die Arme hängen, schließt die Augen, sieht eine Wolke vor seinen Augen vorbeifliegen und ist weg. Wird still.
Man kann sich auch eigene Affirmationen vorsagen und wiederholen. Am besten solche, die mit dem was auch immer erwünschten zusammenhängen. Beten, von mir aus.
In Stille die Gedanken fokussieren.

Diese Momente der Ruhe, der Entspanntheit und der gedanklichen Ausrichtung, sind unendlich wichtig für den Leib und die Seele. Wer sich eine solche Rast gönnt, hat in seinem Geist eine Kraft für sich gesammelt, die ihm nie wieder genommen werden kann.

Denn noch einmal: die Saat der Stille ist gesät. Wenn man so vorgeht, darf es nicht mit dem Willen geschehen. Es darf keine Mühe sein. Es darf kein Zwang dahinter stehen, dies zu kultivieren. Alles muss und wird von alleine von innen geschehen.

Einfach, bei jeder Gelegenheit, oder wenn man daran denkt, immer wieder seine Gedanken in sich sammeln, sich in sich zurückziehen, diese Momente der Ruhe kultivieren.

Ich kann hier von ganzem Herzen aus eigener Erfahrung sagen das, je öfter und über einen immer länger werdenden Zeitraum diese Momente gepflegt werden, dies einen unglaublich inspirierenden Effekt hat.

Besser als jede Zigarette, besser als jedes Glas Alkohol, oder was auch immer.

Alles Gute. Gesundheit, Frieden und Harmonie!
Luke Elljot

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Über Luke Elljot - Autor

Bei Beginn des Blogs 2015 war ich um jetzt genau zu sein 53. Ich möchte so über meine persönlichen guten Erfahrungen auf dem Gebiet der Gedankenkraft informieren. Inclusive den natürlichen Rückschlägen. Dazu habe ich auch ein Buch geschrieben: Lutz Jacobs, Gesundheit und Spiritualität. ISBN: 978-3 8442-3669-9 erhältlich beim epubli Verlag. http://www.epubli.de
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