Des Menschen Wille ist sein Himmelreich. © by Luke Elljot

Ich werde jetzt wieder die Tonart wechseln, von der philosophischen, zur alltäglichen. Das folgendes habe ich in Stichpunkten ebenfalls in der Klinik geschrieben. War Teil der Therapie Erst wollte ich es nicht veröffentlichen. Doch jetzt bin ich zu dem Schluss gekommen es hier auch zu bloggen. Jetzt ist es zu einem Text zusammengefasst.

Ich habe jetzt vieles erläutert, wie sich die Dinge für mich darstellen. Noch lange nicht alles. Da kommt noch was!

Die meisten dieser Erkenntnisse, Visionen hier, wie auch immer, hatte ich in der Psychoklinik.
Beim lesen, durch das ich meine Gedanken in Worte fassen konnte, oder einfach so.
Auch wenn ich das Rad nicht neu erfinde. Dort hatte ich viel Zeit zum Nachdenken, ausgelöst durch meinen Aufenthalt auf Station 1. Vielleicht auch wegen den Psychopharmaka. Es war eben einfach da!
Eine Frage war natürlich;
„Warum habe ich bis so viel getrunken?“

Klinik:

Die Frage warum manche zum Alkoholiker werden und andere nicht, ist wissenschaftlich hinlänglich untersucht worden. Allerdings immer noch nicht wirklich geklärt. Es gibt Erklärungsmodelle, aber mehr nicht. Keine Gewissheit. Wie bei den meisten Themen in der Schulmedizin. Auch wenn es häufig anders dargestellt wird. Die Schulmedizin handelt oft so als ob jemand das erste mal aus seiner Höhle, an die Oberfläche geklettert ist und anhand dessen was er jetzt gerade sieht versucht, die ganze Welt in all ihren Facetten zu erklären und zu verstehen.

Viele Menschen trinken, aber lange nicht alle werden Alkoholiker. Wobei die Maßstäbe nach denen man als Alkoholiker definiert ist, teilweise sehr sehr übertrieben sind, wie ich finde.
Alkoholismus fängt demnach schon dann an, wenn man ein oder zweimal im Monat auf eine Party oder Fest geht und sagt; auf einer Feier muss getrunken werden, sonst ist es kein Feier.

Und lange nicht jeder Alkoholiker zerstört sein Leben, viele aber eben doch.
Warum trinkt man denn dann?
Letztendlich kann diese Frage nur jeder für sich beantworten.

War es bei mir zu Anfang noch aus Spaß, Freude und Geselligkeit, kam später der Faktor auflockern, dann alles Scheißegal und schließlich Sorgen und Frust – Flucht – dazu. Irgendwann dann nur noch zur Betäubung. Und oft auch um sich um sich „was Gutes“ zu tun. Was irgendwann immer öfter in „sich betäuben“ endete. Dann Angst!

Am schlimmsten war dann aber die Zeit wo ich zwischen den Exzessen einfach nur noch geatmet habe.
Ich habe nicht mehr drüber nachgedacht, es war eben so. Für, oder gegen alles und bei jeder Gelegenheit – Alkohol. Ich habe drei Berufe erlernt und jede Menge Fortbildungen gemacht. Es hielt sich in sofern sehr, sehr lange in Grenzen.

Aber irgendwann eben nicht mehr. Ständig unter Druck, ständig Alkohol. Nicht das es immer bis zur Bewusstlosigkeit ging. Ganz im Gegenteil! Aber ständig und langsam zunehmend eben doch.
Immer weiter-weiter-weiter– gass- gass- gass! Funktionieren. Bis es zu viel wurde

Ich werde jetzt nicht über „all die schlechten Dinge“ lamentieren. Denn Heute weiß ich dass mein Leben reich gesegnet war, und immer noch ist. Denn jeder der das jetzt ließt, und sich in welch auch immer möglichen schwierigen Situation befindet muss anerkennen das es immer Gründe gibt sich an dem Guten im Leben zu erfreuen. Lest alles nochmal durch und denkt nach!

Es gibt IMMER etwas an dem man sich erfreuen kann! Und sei es an jedem einzelnen Atemzug!

Ganz allgemein gesprochen; Es gibt so viele Menschen, die nicht so komfortabel Leben wie wir hier in diesem Land, oder auf diesem Kontinent. Wir sehen es nur nicht mehr, nehmen es als selbstverständlich. So selbstverständlich, das wir oft glauben, es sei unser Recht, dieses Leben zu führen.
Aber es ist nicht selbstverständlich.
Alles um uns herum ist nicht selbstverständlich. Und es kann von einer auf die andere Sekunde verloren gehen!

Es gibt für den Menschen eben keine DIN-Norm! Auch wenn uns die Wissenschaft im allgemeinen und die Schulmedizin im besonderen etwas anderes weiß machen will. Wobei die Schulmedizin die unwissenschaftlichste Wissenschaft von allen ist!
Genauso individuell wie jeder zu einem Alkoholiker werden kann, muss er den Weg wieder zurück finden.
Und dann gibt es ja die Menschen die mit ihrem Alkoholkonsum glücklich sind und auch Steinalt werden. Öfter als man denkt, Und warum auch nicht. Wenn man dabei glücklich ist und keinen Schaden anrichtet, warum nicht?
Ich habe Schaden angerichtet. In mir, und um mich herum. Denn ich habe so den unharmonischen Gedanken und Gefühlen freien Lauf gelassen. Bin so in einer Klinik gelandet, zum Glück! Hätte ja auch sterben können! Also habe ich es gelassen, und werde es lassen Punktum. Aber wie gesagt, jeder nach seinem Willen.
Nicht die Dinge um uns herum sind schlecht, oder schlimm, sondern das was wir daraus machen.

Wieder kommt alles auf ein und denselben Punkt zurück.
Wir selber sind Ursache und Auslöser in unserem Leben. Im Guten, wie im Bösen.
Und warum? Weil wir nicht wissen!
Alles Gute. Gesundheit, Frieden und Harmonie!
-Luke Elljot-

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Über Luke Elljot - Autor

Bei Beginn des Blogs 2015 war ich um jetzt genau zu sein 53. Ich möchte so über meine persönlichen guten Erfahrungen auf dem Gebiet der Gedankenkraft informieren. Inclusive den natürlichen Rückschlägen. Dazu habe ich auch ein Buch geschrieben: Lutz Jacobs, Gesundheit und Spiritualität. ISBN: 978-3 8442-3669-9 erhältlich beim epubli Verlag. http://www.epubli.de
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